Baal

von Bertolt Brecht
Regie: Nicholas Mockridge


Baal, Lyriker, provoziert, verstört, verweigert sich. Dabei möchte der reiche Kaufmann Mech seine Werke groß herausbringen. Baal schläft lieber mit dessen Frau, demütigt sie wie all seine Verehrerinnen und singt für Schnaps halbseidene Lieder in zwielichtigen Kneipen. Auch in der Freundschaft zu Ekart, mit dem er übers Land zieht, betrügt und philosophiert, findet er keinen Ausweg: Aus Konkurrenz um eine Frau kommt es zwischen beiden zur Tragödie.
Mit »Baal«, geschrieben 1918/19, schwebte Brecht ein ›wahrhaft‹ a-soziales Künstlersubjekt vor, dessen Anarchismus die bürgerliche Gesellschaft und ihre Moral herausfordert. Der Stoff beschäftigte ihn zeitlebens. Zunehmend interessierte Brecht sich für das Asoziale der Gesellschaft, die Baal umgibt. Nicholas Mockridge studiert Regie an der HfS »Ernst Busch«. »Baal« ist seine Diplominszenierung.

Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin

Regie: Nicholas Mockridge
Bühne und Kostüme: Ingibjörg Jara Sigurðardóttir
Musikalische Konzeption: Nicholas Mockridge, Malte Beckenbach
Video: Luca Enea Lüdi
Dramaturgie: Nils Haarmann
Licht: Eduardo Abdala

Mit: Uwe Dreysel, Christoph Gawenda, Felix Lüke, Felicitas Madl, Felix Römer, Max Thommes

Musikalische Umsetzung: Uwe Dreysel (Klavier, Gesang), Felix Lüke (Gitarre, Gesang), Max Thommes (Drums, Synthesizer, Kaoss Pad, Gesang)