F.I.N.D. 2013

Festival Internationale Neue Dramatik 2013
16. bis 24. März 2013


Mit dem bereits zum dreizehnten Mal stattfindenden Festival Internationale Neue Dramatik (F.I.N.D.) präsentierte die Schaubühne vom 16. bis 24. März 2013 neue Inszenierungen und Texte von Theatermachern aus Europa und deren Ensembles. Neun Tage lang gab F.I.N.D. Regisseuren, Schauspielern und Autoren aus Italien, Spanien, Griechenland, Ungarn, Russland und Deutschland das Wort und schaffte einen Raum für Austausch, Erfahrung und gemeinsames Nachdenken über Länder-, Sprach- und kulturelle Grenzen hinweg.
Das Festival hatte sich vorgenommen zu zeigen, dass spannendes Theater in Europa heute – allen Krisen zum Trotz – häufig gerade dort stattfindet, wo ökonomische und politische Zwänge am heftigsten wirken.

Mit insgesamt 28 Vorstellungen an 10 Tagen, über 5.700 Besuchern und einer Auslastung von 94% war F.I.N.D. 2013 eines der erfolgreichsten Festivals Internationale Neue Dramatik in seiner dreizehnjährigen Geschichte.

PROGRAMMÜBERSICHT

Projekt
»Der terroristische Tanzsalon«
Ein Projekt von BLITZ
Mit: Robert Beyer, Uwe Dreysel, Cathlen Gawlich, Ulrich Hoppe, Jenny König, Felicitas Madl, Ernst Stötzner
In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln
Am 16. März um 20.00 Uhr und am 18. März um 20.30 Uhr im Studio

Premiere
»Hyperion. Briefe eines Terroristen«
nach Friedrich Hölderlin
Regie: Romeo Castellucci
Mit: Rosabel Huguet, Eva Meckbach, Angela Winkler, Luise Wolfram u. a.
In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln
Premiere am 17. März um 20.00 Uhr
Weitere Vorstellung am 18. März um 20 Uhr

Premiere
»Notizen aus der Küche«
von Rodrigo García
Realisation: Patrick Wengenroth
Mit: Niels Bormann, Urs Jucker, Lucy Wirth
In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln
Voraufführung am 17. März um 19.30 Uhr
Premiere am 18. März um 19.30 Uhr
Weitere Vorstellung am 19. März um 20.00 Uhr

Gastspiel der Münchner Kammerspiele
»Susn«
von Herbert Achternbusch
Regie: Thomas Ostermeier
Mit: Brigitte Hobmeier, Edmund Telgenkämper
In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln
Am 22. und 23. März um 20.00 Uhr

Gastspiel des Proton Theatre, Ungarn
»Frankenstein-Projekt«
von Kornél Mundruczó und Yvette Bíró
Regie: Kornél Mundruczó
Mit: Andrea Spolarics, Roland Rába, Kinga Mezei, János Derzsi, Sándor Terhes, Natasa Stork, Péter Orth, Ágota Kiss
In ungarischer Sprache mit *deutscher/**englischer Übersetzung
Am 23. März um 18.00*, 22.00** Uhr und am 24. März um 17.00**, 21.00* Uhr im Studio

Workshop-Präsentation
»Nahe Null«
von Natan Dubowizki
Konzept: Kirill Serebrennikov
Szenische Einrichtung: Ilya Shagalov
Mit: Thomas Bading, Jule Böwe, Alexandra Gottschlich, Ingo Hülsmann, Erhard Marggraf, Sebastian Nakajew, Felix Römer, David Ruland
Am 17. März um 18.00 Uhr im Studio

Workshop-Präsentation
»Der Rattenpolizist«
von Roberto Bolaño
Regie: Àlex Rigola
Mit: Christoph Gawenda, Stefan Stern
Am 19. März um 20.30 Uhr im Studio

Szenische Lesung
»Helmut Kohl läuft durch Bonn«
von Nolte Decar
Einrichtung: Patrick Wengenroth
Mit: Niels Bormann, Ulrich Hoppe, Matze Kloppe, Sebastian Nakajew, Felix Römer, Kay Bartholomäus Schulze, Verena Unbehaun, Patrick Wengenroth
Am 20. März um 20.30 Uhr im Studio

Konzert und Lesung
»Gefahr-Bar™«
Von und mit Nicolas Stemann, Thomas Kürstner, Sebastian Vogel
sowie Claudia Lehmann und Gästen
Am 24. März um 20.30 Uhr

Diskussion
Mit: BLITZ (Griechenland), Romeo Castellucci (Italien), Kornél Mundruczó und Dora Büki (Ungarn), Àlex Rigola (Katalonien) | Moderation: Thomas Ostermeier
In englischer Sprache
Am 17. März um 15.00 Uhr

Lesung
»Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war«
Lesung und Buchpräsentation von und mit Joachim Meyerhoff
In deutscher Sprache
Am 17. März um 20.30 Uhr im Studio


F.I.N.D. 2013 und F.I.N.D. plus werden gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, die Aventis Foundation, das französische Ministerium für Kultur und Kommunikation/DGCA, das Institut français, das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und die Allianz Kulturstiftung. Präsentiert von taz.die tageszeitung, zitty Berlin, radioeins, Berlin Poche und Exberliner.