F.I.N.D. 7

7. Festival Internationale Neue Dramatik
29. März bis 1. April 2007


Der Fokus von F.I.N.D. 7 vom 29. März bis 1. April 2007 lag auf neuen Stücken aus Israel. Die israelisch-palästinensische Region ist einer der weltpolitisch brisantesten Krisenherde, der aus historischer Perspektive eng mit der deutschen Vergangenheit verwoben ist. Dies war der Ausgangspunkt unserer Beschäftigung mit neuen Stücken aus dem Nahen Osten. Präsentiert wurden u.a. Stücke von Ido Bornstein, Hillel Mittelpunkt und Yael Ronen, die im folgenden Jahr die deutsch-israelisch-palästinensische work-in-progress- Produktion »Dritte Generation« erarbeitete.
Gezeigt wurde:
Fokus Jean-Luc Lagarce – Im Rahmen von France en Scéne: Einführung in das Werk des französischen Dramatikers mit Jean-Pierre Thibaudat; »Die Reise nach Den Haag« (Live-Hörspiel; Einrichtung: Harald Krewer); Diskussion
»Mord« von Hanoch Levin (Einrichtung: Avishai Milstein)
»Diamond/Dust/Shoes« von Aleksa Okanovic (Einrichtung: Marius von Mayenburg)
»Trade« von Debbie Tucker Green (Einrichtung: Johannes von Matuschka)
»Hunger« von Ido Bornstein (Einrichtung: Nuran David Calis)
»Reiseführer in das gute Leben« von Yael Ronen (Einrichtung: Barbara Weber)
»Der Unfall« von Hillel Mitelpunkt (Einrichtung: Dedi Baron)
»Rakows Dom« von Lorenz Langenegger (Einrichtung: Sebastian Nübling)
»Speeddating« (Autorenprojekt; Regie: Benedikt Haubrich, Frank Oberhäußer)
»La Tour de la Défense« (»Der Turm in La Défense«) von Copi (Gastspiel; Regie: Marcial Di Fonzo Bo)
»Plonter« (»Verworren«) von Yael Ronen (Gastspiel; Regie: Yael Ronen)
»Kein Vorspiel« (Konzert)
»Meine Freunde spielen jetzt Serbenmusik« von Thomas Ostermeier (Dokumentarfilm)
»Autorengespräch« Gespräch mit Jens Hillje, Irina Szodruch, Ido Bornstein, Hillel Mitelpunkt
Streitraum: »Israelisches Selbstverständnis in der dritten Generation« Gespräch mit Carolin Emcke, Jens Hillje, Yael Ronen, Avishai Milstein, Shlomi Moshkovitz
»Ensemblegespräch« Gespräch mit Ensemble des Gastspiels »Plonter«, Yael Ronen, Irina Szodruch
»Kebab« von Gianina Carbunariu (Repertoire; Regie: Enrico Stolzenburg)
»Das Produkt« von Mark Ravenhill (Repertoire; Einrichtung: Thomas Ostermeier)
»Der Hässliche« von Marius von Mayenburg (Uraufführung; Regie: Benedict Andrews)