fontane.200

Einblicke in die Vorbereitungen des Jubiläums des zweihundertsten Geburtstags Theodor Fontanes im Jahr 2019
Ein Abend von und mit Rainald Grebe
Regie: Rainald Grebe


Uraufführung

2017: vor 500 Jahren veröffentlicht Martin Luther seine Thesen zur Reformation
2018: vor 200 Jahren wird Karl Marx geboren
2019: vor 200 Jahren wird Theodor Fontane geboren
2020: vor 250 Jahren wird Ludwig van Beethoven geboren

2017: Der Jubiläumsreigen der großen Männer und wichtigen Ereignisse beginnt: In Berlin mag sich die Aufregung in Grenzen halten, aber in Neuruppin, Wittenberg, Trier und Bonn ist die Vorfreude groß, denn für die Städte ist es eine einmalige Chance, sich zu profilieren. Ausschüsse werden gegründet – »Luther1517«, »BTHVN2020«, »fontane.200«, »die Karl Marx 2018 – Ausstellungsgesellschaft mbH« – und Pläne geschmiedet. Die Planungskommission von »fontane.200« schreibt in ihrem Konzeptpapier: »Die Fokussierung des Blickes auf Fontane wird eine Fokussierung des Blickes auf das Land Brandenburg erzeugen.« Doch wie genau soll das gelingen? Durch Ausstellungen, Jugendprojekte, Festspiele, wissenschaftliche Kongresse? Durch Zeltlager, Kochkurse, Theateraufführungen, Apothekerseminare? Welche Projekte soll man entwickeln, welche Events organisieren, damit der Rest Deutschlands, damit die Welt wirklich begreift, dass Luther, Fontane, Marx und Beethoven noch heute relevant, und die Städte und Regionen besuchenswert sind? Rainald Grebe, der einst in seinem Lied »Brandenburg« eher kritisch schrieb: »Es gibt Länder, wo was los ist. Es gibt Länder, wo richtig was los ist und es gibt Brandenburg« versucht, sich an der Kreativplanung zum Fontane-Jahr zu beteiligen und gibt Einblicke in die fieberhaften Brainstormings und minutiösen Vorbereitungen auf dieses kulturelle Highlight Deutschlands im Jahr 2019. Er nimmt uns mit auf eine Wanderung durch die Sandflächen, Sumpflandschaften, Kleinstädte und Dörfer der Provinz Brandenburg, um dessen universelle Bedeutung zu erkunden und unter Beweis zu stellen.