14.12.2014, 12.00

Streitraum: »Denk ich an Russland ...«

Alice Bota, Marina Davydova, Nino Haratischwili und Katja Petrowskaja im Gespräch mit Carolin Emcke


Obgleich über Russland nahezu täglich zu lesen und zu hören ist, scheint es uns immer fremder zu werden. Die politischen Debatten über die Ukraine sind gegenwärtig aufgeladen mit Zorn und wechselseitigen Vorwürfen. Vielleicht hilft es da, einen Blick auf Russland aus eher ästhetischer-literarischer Perspektive zu werfen. Wie lässt sich in dieser Situation von Russland (oder der Ukraine) erzählen, wie suchen Schriftstellerinnen, Dramaturgen und Journalistinnen nach einer Form, nach einer Sprache, in der sich nach einem Zugang zur Geschichte, zu den Menschen suchen lässt? Ist es der Fiktion möglicherweise eher möglich, ein genaues Dokument der Gegenwart zu zeichnen? Hilft die Nähe der Beobachtung oder hilft Distanz?


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