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Kontakt

Philipp Rost (Elternzeitvertretung Leitung Theaterpädagogik)

Tel +49.30.89002-194
prost@schaubuehne.de

Katharina Berger (Volontärin Theaterpädagogik)

Tel +49.30.89002-181
kberger@schaubuehne.de

Sidney Kaufmann (FSJ Kultur)

Tel +49.30.89002-604
theaterpaedagogik@schaubuehne.de

Team

Philipp Rost

Geboren und aufgewachsen bin ich in Radebeul, in der Nähe von Dresden. Durch das Selber-Spielen während meines Schulaustauschjahres in Kanada wurde meine Begeisterung für das Theater geweckt. Nach meinem Abitur arbeitete ich dann im Rahmen des FSJ Kultur-Programms als Regieassistent am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz. Studiert habe ich zunächst am Institut für Performative Künste und Bildung in Braunschweig und setzte danach meine Ausbildung an der UdK Berlin im Masterstudiengang Theaterpädagogik fort. Während meines Studiums spielte ich selbst in verschiedenen Schauspiel-, Tanz- und Performanceprojekten und leitete Theaterworkshops für Jugendliche bei verschiedenen Schultheaterfestivals. In der theaterpädagogischen Arbeit lege ich besonderen Wert auf das Experimentieren mit zeitgenössischen Theaterformen. So entwickelte ich im Sommer 2014 mit sieben Erwachsenen ein ortsspezifisches Projekt im Libeskind-Bau des Jüdischen Museums Berlin. Zuletzt erarbeitet im Rahmen meines Volontariats in der Theaterpädagogik der Schaubühne die Inszenierung »istgleich«. Seit Juni 2016 übernehme ich nun als Elternzeitvertretung die Leitung der Theaterpädagogik an der Schaubühne.

»Ich möchte Menschen eine Plattform zur künstlerischen Verhandlung ihrer eigenen Geschichten bieten und den Weg dahin ein Stück weit mit ihnen gehen. Immer wieder fasziniert mich dabei, wie aus einer Idee eine Szene und schließlich auch ein gesamter Theaterabend werden kann.«

Katharina Berger

Geboren und aufgewachsen in Alsfeld, verbrachte ich nach dem Abitur ein Jahr in einer Lebensgemeinschaft mit geistig behinderten Menschen in der Provence. Neben Erfahrungen in der französischen Küche und Landwirtschaft, entwickelte ich dort auch kleine Theaterszenen. Es folgte das Studium der Theaterwissenschaft in Straßburg, der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen, sowie ein Erasmusstudium der Theaterpädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste. Währenddessen entwickelte ich eigene Arbeiten im Bereich des dokumentarischen Theaters, der Performance, Choreographie und Videokunst. Dabei arbeitete ich mit Landwirt_innen, Städtebewohner_innen, Tänzer_innen, Kindern und Jugendlichen in Frankfurt, Hamburg, Straßburg, Zürich, im und um den Vogelsberg, wo ich zuletzt an einem künstlerischen Forschungsprojekt beteiligt war. Außerdem wirkte ich in mehreren Tanz- und Musiktheaterproduktionen mit, u.a. am Tanzlabor_21 in Frankfurt, am K3 - Zentrum für Choreographie in Hamburg, sowie am Hessischen Landestheater Marburg. Meine Abschlussarbeit verfasste ich ausgehend von einem Tanztheaterprojekt mit Laien und Profis über die Ästhetik des Gehens. Neben dem Studium arbeitete ich an Schulen, u.a. als Leitung einer Theater-AG. Seit Januar 2016 bin ich Volontärin der Theaterpädagogik der Schaubühne.

»Ich begreife Theater als einen Möglichkeitsraum, in dem der stille Beobachter auf den wilden Fantasten trifft und sich alles zwischen ihnen immer wieder neu entfaltet. Es ist schön, sich mit Gewohntem und Ungewöhnlichem zu überraschen.«

Sidney Kaufmann

Geboren wurde ich in Speyer am Rhein, wo ich auch ein Gymnasium besucht habe. Mein anfängliches Interesse an Literatur wurde durch den Vorstellungsbesuch von Kafkas »Der Proceß« am Nationaltheater Mannheim grundlegend um die Welt des Theaters erweitert. Nach und nach besuchte ich immer häufiger verschiedene Inszenierungen und fing an in der Theatergruppe meiner Schule mitzuspielen. Die Idee, noch viel intensiver an Theaterprojekten mitzuwirken, hat mich so sehr begeistert, dass ich nach meinem Abitur entschied, mich um ein FSJ-Kultur an der Schaubühne Berlin zu bewerben. Nun arbeite ich seit September 2016 als FSJ-ler hier in der Theaterpädagogik.

»Während einer Theatervorstellung ist es mir möglich völlig in die Gedankenwelt anderer einzutauchen und immer wieder neue Sichtweisen auf die Welt und auch auf mich selbst zu entdecken.«