Lehrer und Schüler/Gruppen
Theater begreift man, wenn man es machtWorkshops...
... werden für Schulklassen individuell angeboten. In den inszenierungsvorbereitenden Workshops erfahren Schüler Thema und spezifische Ästhetik einer Inszenierung der Schaubühne durch eigene Theaterpraxis. Zum einen entwickeln sie über Improvisationen zu dem Grundkonflikt des jeweiligen Dramas eigene Szenen, zum anderen durchspielen sie ästhetische Grundprinzipien, die ein Regisseur in seiner Inszenierung entwickelt hat. (Individuell zu vereinbaren).TUSCH...
...bringt Schüler auf die Bühne. Innerhalb des TUSCH-Projektes (Theater und Schule Berlin) wird jedes Jahr mit einer oder mehreren Partnerschulen eine eigene Theaterproduktion erarbeitet. Aus der letzten Kooperation mit der St. Marienschule und Otto-Hahn-Schule aus Neukölln entstand unter Einbezug der Biographien der Spieler das Theaterstück »SO SIND WIR (NICHT)«.Diese Art der Theaterarbeit bedeutet, sich selbst zum Ausdruck zu bringen, eine Gruppe zu haben, die nicht von Konkurrenz, Schulzensuren und Statussymbolen geprägt ist, sondern von einer Gemeinschaft, die sich zusammen den Auftrag gibt, ein Stück zu produzieren. Und dieses gemeinsame Stück, gespeist von gemeinsamen Fantasien und Ideen, ist ihres. Sie arbeiten an etwas, was zum Erfolg führt. Denn grundsätzlich gibt es mit jeder Inszenierung sowohl Anerkennung durch das Publikum, ob es Freunde oder Fremde sind, als auch gegenseitige Bestätigung.
In der Spielzeit 09/10 hat Uta Plate in Zusammenarbeit mit den Theaterpädagogen Justyna Sobczyk und Karolina Krawczyk sowie den Tänzern/Choreografen Mikel Arístegui, und Filip Szatarski im Rahmen einer internationalen Kooperation von TUSCH und TICZ (Polen) mit 22 Jugendlichen aus Berlin und Warschau ein Stück entwickelt zum Thema DIE IDEALE STADT.
22 Jugendliche begaben sich auf theatrale Entdeckungsreise zwischen Berlin, Warschau und ihrer idealen Stadt im Nirgendwo. »Die ideale Stadt ist dort, wo du bist!« Jeder Einzelne trägt sie in Gedanken und Bildern in sich. 22 Schülerinnen und Schüler aus Warschau und Berlin präsentieren ihre unsichtbaren Städte auf der Bühne, mit Steinen und Kreide mit ihren Körpern und Bewegungen, mit bunten und dunklen Fantasien, mit Beatboxing, Stepptanz und Battles, auf Polnisch, Deutsch und Englisch. Das Stück »Die Ideale Stadt« ist facettenreich, von zuckersüß bis düster, von schrill bis zart. Es ist eine interkulturelle Bestandsaufnahme zweier europäischer Metropolen durch ihre jungen Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Ideale Stadt ist Teil der internationalen Veranstaltungsreihe »The Promised City«, einer kulturellen Initiative zwischen Berlin und Warschau mit Kooperationen in Mumbai und Bukarest.
Die Produktion feierte als Eröffnung der TUSCH Festwochen im März 2010 in Berlin und im Rahmen des »The Promised City« Festivals im April 2010 in Warschau Premiere.
Die neue Partnerschule ist die Sophie-Charlotte-Oberschule aus Charlottenburg, in der kleine und große Projekte mit tatkräftiger Unterstützung der Schaubühne entstehen werden.





