Bertolt Brecht
Paul Brodowsky
Fjodor Dostojewskij
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Rodrigo García
David Gieselmann
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Patricia Highsmith
Henrik Ibsen
Sarah Kane
Christopher Marlowe
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Lars Norén
Alexander Puschkin
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William Shakespeare
Sophokles
August Strindberg
Jack Thorne
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Sarah Kane
Sarah Kane, Jahrgang 1971, trat erstmals 1994 im Rahmen des Edinburgh Festivals mit der Monologtrilogie „Sick“ („Comic Monologue“, „Starved“, „What she said“) an die Öffentlichkeit. 1995 wurde sie durch die Uraufführung von „Blasted“ („Zerbombt“) am Royal Court Theatre London (Regie: James Macdonald) schlagartig berühmt. Die Uraufführung des Auftragswerks „Phaedra´s Love“ („Phaidras Liebe“) am Gate Theatre Notting Hill inszenierte Sarah Kane 1996 selber. Ab Herbst 1996 arbeitete sie als Hausautorin für die Freie Gruppe Paines Plough London, 1997 inszenierte sie Georg Büchners „Woyzeck“ am Gate Theatre London. Der 10 Minuten-Film „Skin“ von Vincent O´Connell, zu dem Sarah Kane das Drehbuch schrieb, wurde 1997 auf Channel 4 erstgesendet. 1998 erfolgte die Uraufführung von „Cleansed“ („Gesäubert“) am Royal Court Theatre London in der Regie von James Macdonald. Sarah Kanes „Crave“ („Gier“) wurde im selben Jahr in einer Produktion von Paines Plough (Regie: Vicky Featherstone) am Traverse Theatre Edinburgh uraufgeführt. 1998/99 entstand „4.48 Psychosis“ („4.48 Psychose“). Nach Sarah Kanes Selbstmord im Februar 1999 wurde das Stück 2000 postum am Royal Court Jerwood Theatre London von James Macdonald uraufgeführt.
An der Schaubühne inszenierte Thomas Ostermeier in der Eröffnungsspielzeit 2000 die deutschsprachige Erstaufführung von „Gier“. 2001führte Falk Richter Regie bei „4.48 Psychose“ (Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich). 2003 folgte „Phaidras Liebe“ (Regie: Christina Paulhofer) und 2004 „Gesäubert“ (Regie: Benedict Andrews). Im März 2005 schließlich fand die Premiere von „Zerbombt“ in der Regie von Thomas Ostermeier statt. Damit steht das Gesamtwerk von Sarah Kane im Repertoire der Schaubühne.

