»Das Maschinentagebuch«
von Matsuo Suzuki, Japan
Benedict Andrews (R)
Benedict Andrews (R)
Michio liegt angekettet in seiner Hütte. Er verbringt den Tag damit, Cornflakes in sich hineinzuschaufeln, Coca Cola zu trinken und kaputte Elektrogeräte zu reparieren. Sein Bruder Akitoshi, dem das hauseigene Krokodil einen Hoden abgebissen hat, ist mit Sachiko verheiratet. Er hat sie aus Schuldgefühlen zur Frau genommen, nachdem sein Bruder ihr Gewalt angetan hat. Inzwischen überlegt Sachiko allerdings, ob sie mit ihrem Vergewaltiger Michio glücklicher wäre. Akitoshi ist Vorarbeiter in einer dubiosen Fabrik, von der niemand genau weiß, was sie eigentlich herstellt. Da taucht eine neue Arbeiterin, Keiko, auf und sorgt für Chaos im Familienidyll. Keiko bringt es als Kampf- und Sexmaschine zu überraschenden Leistungen und beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit Michio. Menschen verschwinden, sterben und erstehen wieder auf. Am Ende müssen alle entdecken, dass der gefangene Michio die Fäden in der Hand hält. Keiko begeht schließlich für ihn eine unvorstellbare Tat. »Das Maschinentagebuch« ist ein alptraumhaften Comic Strip, ein absurd-mystischer Manga.
Aufführungsrechte beim Kaiser-Verlag, Wien
Matsuo Suzuki, geboren 1962 in Kiushu, ging nach Absolvierung seines Studiums nach Tokyo und begann dort ab 1988 mit der Gruppe „otona keikadu“ (Erwachsenen-Plan) seine Theaterlaufbahn mit „Tezuka Osamu no shogai“ („Das Leben des Tezuka Osamu“). 1997 erhielt er für „Funky!“ den renommierten Kishida-Kunio-Preis erhielt. Neben dem Schreiben inszeniert Matsuo Suzuki an großen japanischen Theatern und avancierte in den letzten Jahren zum gefragten Darsteller auf Bühne und Leinwand. „Der unterschwellige Sadismus in der japanischen Gesellschaft stellt ein zentrales Thema in Matsuos Schaffen dar, es taucht so gut wie in allen seinen Werken auf.“ (Teatro)
Matsuo Suzuki, geboren 1962 in Kiushu, ging nach Absolvierung seines Studiums nach Tokyo und begann dort ab 1988 mit der Gruppe „otona keikadu“ (Erwachsenen-Plan) seine Theaterlaufbahn mit „Tezuka Osamu no shogai“ („Das Leben des Tezuka Osamu“). 1997 erhielt er für „Funky!“ den renommierten Kishida-Kunio-Preis erhielt. Neben dem Schreiben inszeniert Matsuo Suzuki an großen japanischen Theatern und avancierte in den letzten Jahren zum gefragten Darsteller auf Bühne und Leinwand. „Der unterschwellige Sadismus in der japanischen Gesellschaft stellt ein zentrales Thema in Matsuos Schaffen dar, es taucht so gut wie in allen seinen Werken auf.“ (Teatro)
Benedict Andrews, 1972 geboren, arbeitete als Hausregisseur für die Sydney Theatre Company, wo er u.a. „Herr Kolpert“ von David Gieselmann und die australische Erstaufführung von Marius von Mayenburgs „Feuergesicht“ inszenierte. Zu seinen weiteren Arbeiten zählen Crimps „Angriffe auf Anne“, Tschechows „Drei Schwestern“, Becketts „Endspiel“ und Brechts „Dreigroschenoper“ in Australien sowie „Ur/faust“ beim Weimar Festival `99. Für seine Inszenierung von Marivaux´ „Der Streit“ erhielt er 2000 den Helpman Award für die beste Regie. An der Schaubühne inszenierte er Sarah Kanes „Gesäubert“, nachdem er hier bei (F.I.N.D.) bereits die Szenischen Lesungen von Suzue Toshirós „Glühwürmchen“ (2001) und Kelly Stuarts „Homewrecker“ (2003) eingerichtet hat.
Aufführungsrechte beim Kaiser-Verlag, Wien
Matsuo Suzuki, geboren 1962 in Kiushu, ging nach Absolvierung seines Studiums nach Tokyo und begann dort ab 1988 mit der Gruppe „otona keikadu“ (Erwachsenen-Plan) seine Theaterlaufbahn mit „Tezuka Osamu no shogai“ („Das Leben des Tezuka Osamu“). 1997 erhielt er für „Funky!“ den renommierten Kishida-Kunio-Preis erhielt. Neben dem Schreiben inszeniert Matsuo Suzuki an großen japanischen Theatern und avancierte in den letzten Jahren zum gefragten Darsteller auf Bühne und Leinwand. „Der unterschwellige Sadismus in der japanischen Gesellschaft stellt ein zentrales Thema in Matsuos Schaffen dar, es taucht so gut wie in allen seinen Werken auf.“ (Teatro)
Matsuo Suzuki, geboren 1962 in Kiushu, ging nach Absolvierung seines Studiums nach Tokyo und begann dort ab 1988 mit der Gruppe „otona keikadu“ (Erwachsenen-Plan) seine Theaterlaufbahn mit „Tezuka Osamu no shogai“ („Das Leben des Tezuka Osamu“). 1997 erhielt er für „Funky!“ den renommierten Kishida-Kunio-Preis erhielt. Neben dem Schreiben inszeniert Matsuo Suzuki an großen japanischen Theatern und avancierte in den letzten Jahren zum gefragten Darsteller auf Bühne und Leinwand. „Der unterschwellige Sadismus in der japanischen Gesellschaft stellt ein zentrales Thema in Matsuos Schaffen dar, es taucht so gut wie in allen seinen Werken auf.“ (Teatro)
Benedict Andrews, 1972 geboren, arbeitete als Hausregisseur für die Sydney Theatre Company, wo er u.a. „Herr Kolpert“ von David Gieselmann und die australische Erstaufführung von Marius von Mayenburgs „Feuergesicht“ inszenierte. Zu seinen weiteren Arbeiten zählen Crimps „Angriffe auf Anne“, Tschechows „Drei Schwestern“, Becketts „Endspiel“ und Brechts „Dreigroschenoper“ in Australien sowie „Ur/faust“ beim Weimar Festival `99. Für seine Inszenierung von Marivaux´ „Der Streit“ erhielt er 2000 den Helpman Award für die beste Regie. An der Schaubühne inszenierte er Sarah Kanes „Gesäubert“, nachdem er hier bei (F.I.N.D.) bereits die Szenischen Lesungen von Suzue Toshirós „Glühwürmchen“ (2001) und Kelly Stuarts „Homewrecker“ (2003) eingerichtet hat.











