»Die Tauben«
von David Gieselmann
Regie: Marius von Mayenburg (ca. 95 min.)
Regie: Marius von Mayenburg (ca. 95 min.)
Uraufführung
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von »60 Jahre Deutschland. Annäherung an eine unbehagliche Identität«.
Premiere war am 6. März 2009
»Ich will hier weg« sind Roberts erste Worte in dem Stück »Die Tauben«, und sie gelten für die Hauptfigur im doppelten Sinne: Robert Bertrand will weg von der betrieblichen Weihnachtsfeier, und er will, wie er seinem Untergebenen und Freund Holger verdeutlicht, wirklich verschwinden. Er lässt dabei offen, ob er auf einer einsamen Karibikinsel oder beispielsweise in Lörrach mit einer anderen Frau ein neues Leben beginnen, ob er sich nach einem Bankraub nach Rio absetzen oder gar Selbstmord begehen will. Kurze Zeit später ist Robert Bertrand tatsächlich weg. Verschwunden. Holger wird auf der Arbeit gemobbt, soll nun aber dem verschwundenen Robert auf den Chefsessel folgen, den allerdings auch Roberts Sohn Helmar für sich beansprucht. Roberts völlig unvermittelt auftauchender Zwillingsbruder François weckt romantische Gefühle bei Roberts Frau Gerlinde sowie bei der holländischen Tresorknackerin Silja, und währenddessen schlafen Holgers mobbende Kollegin Heidrun und seine aggressionsgestörte Frau Natalie mit seinem und ihrem Psychiater Dr. Asendorf, der drauf und dran ist, den Verstand zu verlieren: er kann seine Klienten nicht mehr auseinander halten.
Während die Nachfolge der Firma und eine große Tasche voll mit gestohlenem Geld heiß umkämpft werden, verschwimmen nicht nur in Dr. Asendorfs überfordertem Hirn die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit…
»Die Tauben«, Gewinnerstück des Komödienwettbewerbs »Deutschlands missratene Kinder«, ist nach »Herr Kolpert« das zweite Stück von David Gieselmann, das an der Schaubühne aufgeführt wird. Marius von Mayenburg, Hausautor der Schaubühne, inszeniert.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von »60 Jahre Deutschland. Annäherung an eine unbehagliche Identität«.
Premiere war am 6. März 2009
»Ich will hier weg« sind Roberts erste Worte in dem Stück »Die Tauben«, und sie gelten für die Hauptfigur im doppelten Sinne: Robert Bertrand will weg von der betrieblichen Weihnachtsfeier, und er will, wie er seinem Untergebenen und Freund Holger verdeutlicht, wirklich verschwinden. Er lässt dabei offen, ob er auf einer einsamen Karibikinsel oder beispielsweise in Lörrach mit einer anderen Frau ein neues Leben beginnen, ob er sich nach einem Bankraub nach Rio absetzen oder gar Selbstmord begehen will. Kurze Zeit später ist Robert Bertrand tatsächlich weg. Verschwunden. Holger wird auf der Arbeit gemobbt, soll nun aber dem verschwundenen Robert auf den Chefsessel folgen, den allerdings auch Roberts Sohn Helmar für sich beansprucht. Roberts völlig unvermittelt auftauchender Zwillingsbruder François weckt romantische Gefühle bei Roberts Frau Gerlinde sowie bei der holländischen Tresorknackerin Silja, und währenddessen schlafen Holgers mobbende Kollegin Heidrun und seine aggressionsgestörte Frau Natalie mit seinem und ihrem Psychiater Dr. Asendorf, der drauf und dran ist, den Verstand zu verlieren: er kann seine Klienten nicht mehr auseinander halten.
Während die Nachfolge der Firma und eine große Tasche voll mit gestohlenem Geld heiß umkämpft werden, verschwimmen nicht nur in Dr. Asendorfs überfordertem Hirn die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit…
»Die Tauben«, Gewinnerstück des Komödienwettbewerbs »Deutschlands missratene Kinder«, ist nach »Herr Kolpert« das zweite Stück von David Gieselmann, das an der Schaubühne aufgeführt wird. Marius von Mayenburg, Hausautor der Schaubühne, inszeniert.
Besetzung
Autor
Regie
Bühne und Kostüme
Musik
Dramaturgie
Licht
Gerlinde Bertrand
Robert / François Bertrand
Helmar Bertrand
Natalie Voss
Holger Voss, ihr Mann
Dr. Erich Asendorf, Psychiater
Heidrun / Libgart Reichert
Silja van der Vries
Sponsoren









