»Die Herzogin von Malfi«
von John Webster
Regie: Christina Paulhofer
Regie: Christina Paulhofer
Deutsch von Elisabeth Plessen
Premiere war am 30. Oktober 2004
In aller Stille heiratet die verwitwete Herzogin von Malfi den Haushofmeister Antonio de Bologna, dem sie in tiefer Liebe zugetan ist. Ihren beiden Brüdern, Herzog Ferdinand und dem Kardinal von Aragon, die um ihr Erbe fürchten, verheimlicht sie diese unstandesgemäße Ehe. Als die Brüder Verdacht schöpfen, lassen sie ihre Schwester von Bosola, Stallmeister der Herzogin, bespitzeln. Er verrät seine Herrin. Darauf folgt ein Reigen von Verrat, Rache, Hintertreibung und Tod. Antonio kann fliehen, doch die Herzogin wird von Ferdinand gefangen genommen. Er beauftragt Bosola, sie ermorden zu lassen. Als diesem die versprochene Belohnung für die Tat verweigert wird, schwört der betrogene Betrüger Rache an seinem Auftraggeber. Es beginnt ein Finale des Grauens, das nur der älteste Sohn der Herzogin überlebt, der als Träger neuer Hoffnung in die Rechte seiner Vorfahren eingesetzt wird.
John Webster, um 1580 geborener Zeitgenosse Shakespeares, zeichnet eine Gesellschaft, der jede Menschlichkeit verloren gegangen ist. In seinem Stück geschieht kaum etwas, das nicht von Habsucht, Rache oder Gier getrieben wäre. Allein die Protagonistin versucht ihren Wunsch nach einem selbst bestimmten und geordneten Leben in einer amoralischen, zerfallenden Welt zu verwirklichen und muss scheitern.
Premiere war am 30. Oktober 2004
In aller Stille heiratet die verwitwete Herzogin von Malfi den Haushofmeister Antonio de Bologna, dem sie in tiefer Liebe zugetan ist. Ihren beiden Brüdern, Herzog Ferdinand und dem Kardinal von Aragon, die um ihr Erbe fürchten, verheimlicht sie diese unstandesgemäße Ehe. Als die Brüder Verdacht schöpfen, lassen sie ihre Schwester von Bosola, Stallmeister der Herzogin, bespitzeln. Er verrät seine Herrin. Darauf folgt ein Reigen von Verrat, Rache, Hintertreibung und Tod. Antonio kann fliehen, doch die Herzogin wird von Ferdinand gefangen genommen. Er beauftragt Bosola, sie ermorden zu lassen. Als diesem die versprochene Belohnung für die Tat verweigert wird, schwört der betrogene Betrüger Rache an seinem Auftraggeber. Es beginnt ein Finale des Grauens, das nur der älteste Sohn der Herzogin überlebt, der als Träger neuer Hoffnung in die Rechte seiner Vorfahren eingesetzt wird.
John Webster, um 1580 geborener Zeitgenosse Shakespeares, zeichnet eine Gesellschaft, der jede Menschlichkeit verloren gegangen ist. In seinem Stück geschieht kaum etwas, das nicht von Habsucht, Rache oder Gier getrieben wäre. Allein die Protagonistin versucht ihren Wunsch nach einem selbst bestimmten und geordneten Leben in einer amoralischen, zerfallenden Welt zu verwirklichen und muss scheitern.
Besetzung
Regie
Choreographie
Wara Cajias
Bühne
Kostüme
Musik
Malte Preuss
Kämpfe
Klaus Figge
Dramaturgie
Beate Heine
Video
Licht
Ferdinand
Kardinal
Daniel de Bosola
Antonio de Bologna
Delio
Marquis von Pescara
Herzogin
Cariola
Julia
Höflinge
Ante Pavic
Christian Breuer
Loup Abramovici
Natalia Torales
Ulrike Reinbott
Christian Breuer
Loup Abramovici
Natalia Torales
Ulrike Reinbott
Höflinge / Tänzer
Gabriel Staelen
Kinder
Luis Julian Buschik
Marco Schneider
Robin Vincent Podszus
Shirin Posthumus
Theodor Hemprich
Xisa Eich
Marco Schneider
Robin Vincent Podszus
Shirin Posthumus
Theodor Hemprich
Xisa Eich

