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schaubühne berlin
 
 

»Tod eines Handlungsreisenden«


von Arthur Miller
Regie: Luk Perceval (ca. 105 min.)

Deutsch von Volker Schlöndorff und Florian Hopf

Premiere war am 28. September 2006

Willy Loman, seit sechsunddreißig Jahren reisender Handelsvertreter, ist am Ende. Seine Stammkunden sind verzogen oder verstorben, die Verkaufsmethoden seiner jüngeren Kollegen sind gewinnbringender als seine und
die unzähligen Autofahrten sind inzwischen eine Qual. Auch im Privatleben gibt es kein Entrinnen, denn die längst erwachsenen Kinder sind faul und erfolglos. Als ihn der neue junge Chef feuert, gerät Willy in eine existenzielle Sinnkrise. Er sieht nur einen Weg aus der aussichtslosen Zukunft in einem herzlosen kapitalistischen System: Selbstmord, als Autounfall getarnt, damit die Restfamilie mit der Summe der Lebensversicherung neu starten kann.

»Tod eines Handlungsreisenden«, 1949 in New York uraufgeführt, ist eine Gesellschaftstragödie und die Geschichte eines Identitätsverlustes und Generationskonfliktes: Loman, Prototyp eines kleinen Geschäftsmanns, wird zum Opfer des amerikanischen Traums von Erfolg und finanziellem Wohlstand und des eigenen Versagens als Vater.


Besetzung

Regie
Bühne
Dramaturgie

Willy Lomann
Bernhard
Die Frau
Charley
Onkel Ben
Howard Wagner