An d'Huys
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Bernd Skodzig
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Bernd Skodzig
Bernd Ernst Skodzig, geboren 1969 in Datteln, lebt und arbeitet in London und Berlin. Er studierte Bühnen- und Kostümbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Herrn Prof. Jürgen Rose. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als persönlicher Assistent von Jürgen Rose sowie als freier Mitarbeiter im »Textiles and Dress Departement« des Victoria and Albert Museum London.
Bernd Skodzig kreierte die Kostüme zahlreicher Schauspielproduktionen, u. a. am Deutschen Theater Berlin, den Sophiensaelen, der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin und am Düsseldorfer Schauspielhaus. 2004 engagierte ihn die Deutsche Staatsoper Berlin für die Uraufführung von Hans Zenders »Chief Joseph« ( Regie Peter Mussbach, Bühnenbild Jimmy Durham), im Anschluss die Bayreuther Festspielen für die Neuinszenierung »Der Ring des Nibelungen« (Regie Tankred Dorst). 2007 entwarf Bernd Skodzig die Kostüme zur Uraufführung von Henzes Konzertoper »Phaedra« an der Berliner Staatsoper unter den Linden (Inszenierung Peter Mussbach, Raumeinrichtung Olafur Eliason), 2008 die Kostüme zu Falk Richters Inszenierung »Kabale und Liebe« an der Schaubühne Berlin, 2009 am Staatsschauspiel Stuttgart zu Oscar Wildes »Salomé« (Regie Ulrich Rasche). Bernd Skodzig ist zeitweilig als Gastprofessor an der Universität der Künste Berlin, Lehrstuhl für Bühnenkostüm von Frau Prof. Florence von Gerkan tätig. Für Sasha Waltz kreierte er die Kostüme zu »Dialoge 99/1« im Jüdischen Museum, »Dialoge 99/2«, »Körper«, »noBody« und »insideout«. An der Opéra National de Paris erarbeitete er 2007 die Kostüme für ihre Choreographie zu »Roméo et Juliette« von Hector Berlioz. Zuletzt entwarf er die Kostüme zu ihrem Projekt »Dialoge 09 – Neues Museum« im März 2009, sowie für »MAXXI« zur Eröffnung des Zaha Hadid Museumsbaus in Rom mit einer choreagraphischen Einrichtung von Sasha Waltz. Ebenfalls im Jahr 2009 arbeitete er mit dem Regisseur Ulrich Rasche an »Salome« von Oscar Wilde am Staatstheater Stuttgart. Aktuelle Projekte 2010 sind »Continu« mit Sasha Waltz für das Schauspielhaus Zürich sowie »Wilhelm Meister«, ein Chorstück mit Ulrich Rasche am Frankfurter Schauspielhaus.
Schaubühne (Auswahl):
»Trauer muss Elektra tragen« von Eugene O’Neill (Regie: Thomas Ostermeier, 2006)
»Kabale und Liebe« von Friedrich Schiller (Regie: Falk Richter, 2008)
