Wolfgang Borchert
Bertolt Brecht
Paul Brodowsky
William S. Burroughs
Fjodor Dostojewskij
Rainer Werner Fassbinder
Rodrigo García
David Gieselmann
Maxim Gorki
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Fjodor Dostojewskij
Fjodor M.Dostojewskij , geboren 1821 in Moskau, gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller. Von 1838 bis 1843 Studium an der Militärakademie von St. Petersburg. 1849 wurde er wegen angeblich staatsfeindlicher Aktionen im revolutionären Petraschewzen-Zirkel denunziert, verhaftet und zum Tode verurteilt. Zar Nikolaus I. begnadigte ihn, vier Jahre Verbannung mit Zwangsarbeit in Sibirien und anschließendem Militärdienst als »gemeiner Soldat« folgten. 1856 Beförderung zum Offizier. Drei Jahre später Entlassung aus der Armee wegen schwerer epileptischer Anfälle und Rückkehr nach St. Petersburg. In den Jahren 1862 und 1863 begab er sich auf zwei größere Auslandsreisen, wobei er seine Spielleidenschaft entdeckte. Im Jahr 1867 heiratete Dostojewskij die 20 Jahre jüngere Anna Snitkina. Kurz danach floh er wegen hoher Schulden für vier Jahre ins Ausland, um sich dem Zugriff seiner Gläubiger zu entziehen und kehrte 1871. Dostojewskij verstarb 1881 in St. Petersburg nach einem Blutsturz infolge eines Lungenemphysems.
Zu seinen wichtigsten Werken zählen u.a. die Romane »Erniedrigte und Beleidigte« (1861), »Schuld und Sühne« (auch »Verbrechen und Strafe«, 1866), »Der Idiot« (1868), »Die Dämonen« (auch »Böse Geister«, 1870-71) »Die Brüder Karamasow« (1880-81).
