»Othello«
von William Shakespeare
Regie: Thomas Ostermeier (ca. 160 Min.)
Regie: Thomas Ostermeier (ca. 160 Min.)
Deutsch von Marius von Mayenburg
Eine Koproduktion der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin mit dem Hellenic Festival 2010.
Premiere am 9. Oktober 2010
+++ Presseresonanz zum Gastspiel in Paris +++
»Le Monde«: www.lemonde.fr/culture/article...
»Les Echos«: www.lesechos.fr/culture-loisir...
»Evene«: www.evene.fr/culture/agenda/ot...
Shakespeares um 1604 entstandenes Stück gehört neben »Hamlet« und »König Lear« zu den großen, späten Tragödien des Dichters, die sich durch besonders präzise Menschenbeobachtung und psychologische Tiefe auszeichnen. Die paranoide Dynamik von Eifersucht ist hier so eindrücklich nachgezeichnet, dass die Figur des Othello zu ihrem sprichwörtlichen Repräsentanten geworden ist. Dabei gerät oft aus dem Blick, dass mit Iago die aktivste Figur des Dramas von Neid getrieben ist und von dem Gefühl, gedemütigt und zu kurz gekommen zu sein. »Othello« handelt von männlicher Konkurrenz, männlichen Karrieren und den subtilen Strategien gesellschaftlicher Ausgrenzung, von Rassismus und Sexualität. Und obwohl Shakespeare viele Fährten legt, bleibt das Stück ein irritierendes Rätsel: Warum geht Desdemona sehenden Auges in ihr Verderben, warum zerstört Iago Othello und warum zerstört Othello sich selbst?
Nach »Ein Sommernachtstraum« und »Hamlet« war »Othello« Thomas Ostermeiers dritte Beschäftigung mit Shakespeare, gefolgt von »Maß für Maß« in der Spielzeit 2011/12.
Gastspiele
Epidaurus (August 2010)
Barcelona (Dezember 2010)
Paris (März 2011)
Zagreb (September 2011)
Rennes (November 2011)
Toulouse (Februar 2012)
Eine Koproduktion der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin mit dem Hellenic Festival 2010.
Premiere am 9. Oktober 2010
+++ Presseresonanz zum Gastspiel in Paris +++
»Le Monde«: www.lemonde.fr/culture/article...
»Les Echos«: www.lesechos.fr/culture-loisir...
»Evene«: www.evene.fr/culture/agenda/ot...
Shakespeares um 1604 entstandenes Stück gehört neben »Hamlet« und »König Lear« zu den großen, späten Tragödien des Dichters, die sich durch besonders präzise Menschenbeobachtung und psychologische Tiefe auszeichnen. Die paranoide Dynamik von Eifersucht ist hier so eindrücklich nachgezeichnet, dass die Figur des Othello zu ihrem sprichwörtlichen Repräsentanten geworden ist. Dabei gerät oft aus dem Blick, dass mit Iago die aktivste Figur des Dramas von Neid getrieben ist und von dem Gefühl, gedemütigt und zu kurz gekommen zu sein. »Othello« handelt von männlicher Konkurrenz, männlichen Karrieren und den subtilen Strategien gesellschaftlicher Ausgrenzung, von Rassismus und Sexualität. Und obwohl Shakespeare viele Fährten legt, bleibt das Stück ein irritierendes Rätsel: Warum geht Desdemona sehenden Auges in ihr Verderben, warum zerstört Iago Othello und warum zerstört Othello sich selbst?
Nach »Ein Sommernachtstraum« und »Hamlet« war »Othello« Thomas Ostermeiers dritte Beschäftigung mit Shakespeare, gefolgt von »Maß für Maß« in der Spielzeit 2011/12.
Gastspiele
Epidaurus (August 2010)
Barcelona (Dezember 2010)
Paris (März 2011)
Zagreb (September 2011)
Rennes (November 2011)
Toulouse (Februar 2012)
Besetzung
Autor
Regie
Bühne
Kostüme
Musik
The Polydelic Souls
Musikalische Leitung
Video
Dramaturgie
Licht
Kampfchoreographie
Othello
Brabantio, Lodovico, Herr (2. Akt)
Cassio
Iago
Roderigo
Doge
Senator, Montano, Gratiano
Desdemona
Emilia
Saxophon
Orgel, Keyboard
Trompete
Schlagzeug
Partner











