1. Hälfte der Spielzeit 2026/27
Wir freuen uns, Ihnen mit diesem Heft einen Ausblick auf die Premieren und das Programm bis Februar 2027 zu geben. Das Spielzeitheft liegt ab sofort im Haus aus und kann hier online gelesen werden.
Eröffnet wird die Spielzeit Anfang Oktober mit der deutschsprachigen Erstaufführung des preisgekrönten Stücks Stereophonic von David Adjmi in der Regie von Thomas Ostermeier. Ende Oktober feiert Alexander Zeldins Stück Antigone. Der Abschied erstmals im deutschsprachigen Raum Premiere. Im Dezember kommt 1536 der Autorin Ava Pickett zur deutschsprachigen Erstaufführung. Es ist die erste Arbeit der Regisseurin Jaz Woodcock-Stewart mit dem Ensemble der Schaubühne. Im Februar kehrt der Regisseur Simon McBurney mit Das blinde Licht nach dem Roman des chilenischen Autors Benjamin Labatut an die Schaubühne zurück.
Carolin Emcke setzt ihre Reihe Streitraum unter dem Titel »Prinzip Hoffnung oder: das (Un-)Mögliche denken« fort. Heinz Bude führt die Reihe Streit ums Politische weiter und untersucht in dieser Spielzeit »Die gekränkte Gesellschaft«.
Ausgehend von »1536« von Ava Pickett greift unser Spielzeitheftgespr.ch mit der Historikerin Ute Frevert die Frage auf, wie gesellschaftliche und politische Transformationen in das allt.gliche Leben von Menschen hineinwirken: wie sie Gefühle, Beziehungen und Handlungsspielräume verändern.
Unsere neue Kampagne wurde von TOILETPAPER gestaltet, dem von Maurizio Cattelan und Pierpaolo Ferrari gegründeten Magazin und Kreativstudio, das für seine surrealen und irritierenden Bildwelten bekannt ist.
Wir freuen uns sehr, Moritz Gottwald zu Beginn der neuen Spielzeit wieder im Ensemble begrüßen zu dürfen. In der zweiten Spielzeithälfte kehren Laurenz Laufenberg und Joachim Meyerhoff zurück.
Weitere Meldungen
Streitraum an der Schaubühne steht vor dem Aus
Die Fortsetzung der erfolgreichen Diskursreihe Streitraum ist nach der plötzlichen Absage der langjährigen Förderung durch die Bundeszentrale für Politische Bildung ungewiss. Die bereits für die kommende Spielzeit geplanten Ausgaben können ohne eine alternative Förderung nicht stattfinden. Eine kurzfristige Ersatzförderung ist aufgrund der langen Vergabefristen und der anhaltenden drastischen Kürzungen im Kulturbereich extrem schwierig.
TOILETPAPER-Kampagne: Postersigning und Bauzaunausstellung am 10. September
Am 10. September verbinden wir die Schaubühne mit der Neuen Nationalgalerie: Ab 16 Uhr findet vor der Neuen Nationalgalerie ein Postersigning mit Maurizio Cattelan statt. Anlass ist die Eröffnung der Einzelausstellung von Maurizio Cattelan, der als Teil von TOILETPAPER auch hinter unserer diesjährigen Spielzeitkampagne steht. Anschließend geht es gemeinsam mit dem Bus zur Schaubühne. Ab 18 Uhr präsentieren wir auf dem Vorplatz alle Plakate der diesjährigen TOILETPAPER-Kampagne. Beim Plakatverkauf können Sie Ihre Lieblingsmotive erwerben. Künstler_innen und Ensemblemitglieder sind vor Ort und signieren die Plakate.
Spielzeitkampagne 2026/27 von TOILETPAPER
Unsere diesjährige Spielzeitkampagne wurde von TOILETPAPER gestaltet. Dahinter stehen der italienische Künstler Maurizio Cattelan und der Fotograf Pierpaolo Ferrari, die seit 2010 gemeinsam das gleichnamige Magazin herausbringen, das ausschließlich aus inszenierten Fotografien besteht. Für die Schaubühne haben sie unser Ensemble in den Mittelpunkt gestellt: Die Schauspieler_innen wurden jeweils in einem eigens für sie inszenierten Bild porträtiert. Die Gewerke der Schaubühne – Bühnenbild, Kostüm, Requisite und Maske – haben die Kulissen und das Styling dafür umgesetzt. Die Bilder der Kampagne finden Sie im Spielzeitheft der Schaubühne (hier als PDF zu sehen) und ab September verteilt als großflächige Plakatierung im Stadtraum Berlin.
Sanierungsarbeiten der Sanitäranlagen
Wir möchten Sie gerne darauf hinweisen, dass die Toiletten aufgrund von Sanierungsarbeiten momentan in Containern außerhalb der Schaubühne untergebracht sind. Der Weg dorthin ist entsprechend ausgeschildert. Die Garderobe befindet sich wie gewohnt im Untergeschoss des Foyers. Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.