Solidarität mit der Ukraine


Die Schaubühne Berlin solidarisiert sich mit den Menschen in der Ukraine, die von den schweren militärischen Angriffen auf ihr Land betroffen sind und in Angst um ihr Leben und das ihrer Angehörigen und Freund_innen leben müssen. Der Angriff russischer Streitkräfte auf die Ukraine ist ein schwerwiegender Verstoß gegen die Menschenrechte und die europäische Friedensordnung und lässt uns zutiefst erschüttert und fassungslos zurück. Wir rufen zu Spenden auf und informieren an dieser Stelle über zertifizierte Hilfsorganisationen sowie weitere Möglichkeiten, wie aktuell Hilfe geleistet werden kann. Im Rahmen unseres Festivals Internationale Neue Dramatik sammelten wir Spenden u. a. für die Initiative #artistsinshelter.

Zusammen mit einer Vielzahl europäischer Kulturorganisationen haben wir außerdem einen offenen Brief unterzeichnet, in dem wir die europäischen Regierungen auffordern, die erforderlichen Mittel bereitzustellen, um unsere ukrainischen Kolleg_innen angemessen zu unterstützen. Die Schaubühne hat sich zudem bereit erklärt, ukrainische Künstler_innen zu empfangen und zu beherbergen, Probenräume zur Verfügung zu stellen, Aufführungen zu veranstalten, Veranstaltungen zu organisieren, zu informieren und ihnen den Zugang zu diversen Ressourcen zu erleichtern. Es gibt in diesem Zusammenhang eine Initiative vom Left Bank Theater in Kiew. Sie haben den ukrainischen Kulturminister gebeten, ihnen eine Ausreiseerlaubnis zu geben, um im Ausland die Geschichte der Ukraine im Krieg zu erzählen. Die Ausreiseerlaubnis ist noch nicht genehmigt. Viele Theater und Festival im deutschsprachigen Raum haben sich jedoch bereit erklärt, diese Gruppe bei sich am Haus zu beherbergen. Falls die Wahl auf uns als Schaubühne fallen sollte, wären wir sehr froh, in diesem Fall konkrete Hilfe zu anzubieten.

Spenden:

Hilfe bei Unterbringungsmöglichkeiten:

  • Angebote über Residencies, Gästewohnungen, Gästezimmer für ukrainische Künstler_innen und Kolleg_innen und ihre Familien werden gerne gesammelt über den GDBA Landesverband weitergegeben.

    Wer eine Wohnung oder ein Zimmer an Geflüchtete vermieten möchte, kann das auch über das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten tun.
  • Deutschlandweite Bettenbörse:
    Das Elinor-Netzwerk hat in Zusammenarbeit mit der GLS Bank, der Suchmaschine Ecosia und der Spendenplattform betterplace.org eine deutschlandweite Bettenbörse ins Netz gestellt. Auf der Webseite können freie Betten zur Verfügung gestellt werden.

  • Auch hier können Sie praktische Hilfe leisten, indem Sie Übernachtungsplätze für Geflüchtete aus der Ukraine anbieten:

    > https://unterkunft-ukraine.de/

Wo und wann findet die nächste Demonstration/Kundgebung statt?

Informationen folgen!

Inhaltliche Auseinandersetzung: 

  • Am 27. Februar fand ein »Streitraum extra« mit Carolin Emcke und ihren Gästen statt: »Angriff auf die Ukraine – historische Zäsur in Europa?« Die Aufzeichnung können Sie hier nachträglich ansehen:
    > Mediathek 
  • Aktuell stellt die Schaubühne in Kooperation mit ZEIT Online in den Fenstern des Langfoyers Textbahnen mit »Stimmen aus der Ukraine« aus. Es sind Wortmeldungen vom Krieg betroffener Menschen, die tagebuchartig ihre Erfahrungen und Erlebnisse eindrucksvoll und schmerzlich beschreiben.