Alvis Hermanis

Alvis Hermanis

Alvis Hermanis wurde 1965 in Riga geboren. Schauspielstudium am Lettischen Staatskonservatorium. Erste Inszenierungen ab 1993 am Neuen Theater Riga, dessen Intendant er seit 1997 ist. Zahlreiche Inszenierungen und Gastspiele u. a. in Russland, Polen, Finnland, Österreich, Deutschland, den USA, Frankreich und Italien. Von 2006–08 Arbeiten am Schauspielhaus Zürich. In Deutschland inszenierte er u. a. am Schauspiel Köln »Oblomow« von Iwan Alexandrowitsch Gontscharow (2011), am Burgtheater in Wien »Platonov« von Anton Tschechow (2011) und »Das weite Land« von Arthur Schnitzler (2011). Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. als Bester Schauspieler des Jahres für seine Rolle als Jean in »Fräulein Julie« von August Strindberg (2004), mit dem Montblanc Young Directors Award für »Der Revisor« (2003), mit dem Europäischen Theaterpreis Neue Theatrale Realitäten (2007), dem Nestroy-Preis für »Eine Familie« (2010) und dem Konrad-Wolf-Preis der Berliner Akademie der Künste. »Eugen Onegin« war Alvis Hermanis’ erste
Arbeit in Berlin. Im Dezember 2012 hatte seine zweite Arbeit, Gorkis »Sommergäste«, Premiere.

Schaubühne:
»Eugen Onegin« nach Alexander Puschkin (2011)
»Sommergäste« von Maxim Gorki (2012)