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Jean-Paul Bourelly

Geboren 1960 in Chicago als Sohn haitianischer Eltern. Lernte Yoruba-Musik von seiner Großmutter und unterlag starken Einflüssen von »Muddy Waters«. Sang als 10-jähriger Rossini an der Lyric Opera in Chicago mit weiß geschminktem Gesicht (Bourelly: »…to make us look like little Italian boys«). Klavier- und Schlagzeugunterricht bei Von Freeman, seit 1974 Gitarre. Umzug nach New York 1979 und erstes Engagement bei Chico Hamilton. Bald darauf erste Gigs mit Muhal Richard Abrams, Roy Haynes, McCoy Tyner und Elvin Jones. Musizierte mit den Avantgardekünstlern Olu Dara (Trompete) und Henry Threadgill (Sax). Auftritt in Francis Ford Coppolas Film »The Cotton Club«. 1989 Aufnahme des Albums »Amandla« mit Miles Davis. Größte Erfolge in Europa, z.B. mit seinem Album »Trippin’« (1991) und mit Projekten auf diversen Festivals, u.a. mit Vernon Reid (»Reid/Bourelly Project«), Mark Ribot, David Torn und Elliott Sharp. 1996 Gründung von »African Boom Bop« unter Bourellys Leitung mit dem senegalesischen Sänger und Drummer Abdourahman Diop und dem Perkussionisten Mino Cinelu. Seit den späten 80ern punktuelle Zusammenarbeit mit Mark Batson (Get Set V.O.P.), Darryl Jones (Rolling Stones), Melvin Gibbs (Henry Rollins Band), Reggie Washington und den Drummern Alfredo Alias und Will Calhoun (Living Colour) unter dem Namen »The BluWave Bandits«. Musikstil: Blue Wave, »eine natürliche Entwicklung aus der Jugend der 60er Jahre, dem Durchleben der 70er und dem Ertragen der 80er« (Selbstdefinition).
Weitere Alben umfassen u.a. »Saints and Sinners« (1992), »Vibe Music« (2000) und »News from a darked out room« (2006). Lebt mit seiner Familie in Berlin und arbeitet in Europa und den Amerikas.

Schaubühne:
Musiker in »Penthesilea« von Heinrich von Kleist (Regie: Luk Perceval, 2008)

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