Katie Mitchell

Geboren in Reading. Studium der Englischen Literatur am Magdalen College in Oxford. Von 1996 bis 1998 Hausregisseurin der Royal Shakespeare Company und von 2000 bis 2004 am Royal Court Theatre in London. Seit 1994 Inszenierungen am National Theatre in London, an dem sie auch Teil der Künstlerischen Leitung war. Regiearbeiten u.a. am Schauspiel Köln, Schauspielhaus Hamburg sowie am Burgtheater Wien. Operninszenierungen u.a. an der Welsh National Opera, an der English National Opera London, bei den Salzburger Festspielen, in Aix-en-Provence, an der Staatsoper Berlin, der Bayerische Staatsoper München und an der De Nederlandse Opera Amsterdam. Weitere Opern- und Schauspielinszenierungen in Dublin, Kopenhagen, Mailand, New York und Stockholm. Für ihre Verdienste um das Theater wurde sie 2009 mit dem Order of the British Empire und 2017 mit der President’s Medal der British Academy ausgezeichnet. Katie Mitchell ist zudem Professorin für Theaterregie an der Royal Holloway University und Gastdozentin für Theaterregie an der Columbia University, am King’s College London und an der Oxford University. Preisträgerin des Nestroy und des International Opera Award. Bisher wurde sie mit vier Inszenierungen zum Theatertreffen eingeladen, zuletzt 2025 mit »Bernarda Albas Haus«. Seit 2010 verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Schaubühne.

Fräulein Julie frei nach August Strindberg, Regie: Katie Mitchell und Leo Warner (2010)
Die gelbe Tapete nach Charlotte Perkins Gilman, Regie: Katie Mitchell (2013)
Atmen von Duncan Macmillan, Regie: Katie Mitchell (2013)
The Forbidden Zone von Duncan Macmillan, Regie: Katie Mitchell (2014)
Ophelias Zimmer mit Texten von Alice Birch, Regie: Katie Mitchell (2015)
Schatten (Eurydike sagt) von Elfriede Jelinek, Regie: Katie Mitchell (2016)
Orlando von Virginia Woolf, Regie: Katie Mitchell (2019)
Kein Weltuntergang von Chris Bush, Regie: Katie Mitchell (2021)
Bluets von Maggie Nelson, In einer Fassung von Margaret Perry, Regie: Katie Mitchell (2026)