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13.12.2019 > Die zweite Spielzeithälfte 2019/20 an der Berliner Schaubühne

Vier Premieren mit Arbeiten von John Bock/Lars Eidinger, Marius von Mayenburg, Thomas Ostermeier und Sarah Kohm

 

Nach einem erfolgreichen Abschluss des Jahres 2019 mit einer Auslastung von über 95% stehen für die zweite Spielzeithälfte vier weitere Premieren auf dem Programm. Des Weiteren findet das Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) im März nächsten Jahres zum zwanzigsten Mal an der Schaubühne statt und präsentiert Produktionen internationaler Autor_innen erstmals in Deutschland.

Die Arbeiten des Konzeptkünstlers John Bock sind schwer einzuordnen, sie überschreiten Genregrenzen und starre Kategorien. Seine Kunst ist eine Mischung aus Performance, Installation, Skulptur, Slapstick und Film. Zusammen mit Lars Eidinger wird er Henrik Ibsens »Peer Gynt« als interdisziplinäres Projekt zwischen Theater, Bildender Kunst und Performance realisieren. Die in ihrem jeweiligen Metier über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten Berliner Künstler arbeiten nun erstmals gemeinsam an einem Theaterprojekt. Ibsens Text bildet dabei den Ausgangspunkt zu einer Untersuchung der menschlichen Identität in der Post-Postmoderne zwischen Theaterbühne und Internet, Figur und Schauspieler, Herkunft und Selbstentwurf, Filterblase und Realität. Premiere ist am 12. Februar 2020.

In seiner neuen Komödie »Affen« sucht Marius von Mayenburg nach tierischen Wegen aus menschlichen Krisen: Was, wenn die Evolution in eine Sackgasse geraten wäre? Wenn es an der Zeit wäre, umzukehren? Zuletzt inszenierte der Autor und Regisseur an der Schaubühne »status quo« von Maja Zade und seine eigenen Stücke »Peng« und »Stück Plastik«. Premiere ist am 11. März 2020.


Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) vom
11.-20. März 2020
In der 20. Ausgabe des Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) vom 11. bis 22. März widmet sich die Schaubühne herausragenden neuen Arbeiten des Autor_innentheaters aus acht Ländern und drei Kontinenten. Unter dem Festivalmotto »Gegenbild und Gegenmacht« lädt die Schaubühne Inszenierungen ein, deren Inhalte und Ästhetiken die herrschenden Strukturen hinterfragen. Seit 20 Jahren bietet das Festival dem Berliner Publikum die Möglichkeit, deutsche Erstaufführungen der Arbeiten internationaler Autor_innen zu besuchen. Das FIND ist zu einem wichtigen Fixpunkt der Theaterfestival-Landschaft weltweit geworden. Es erreichte im Jahr 2019 rund 9.500 Besucher, was einer Auslastung von 98 % entspricht. Das erfolgreich in der Stadt etablierte Festival wird die kommenden vier Jahre vom Land Berlin – Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

Anna Giens und Marlene Starks Debütroman »M.« ist das Psychogramm einer von Karriereversprechen desillusionierten, selbstbezogenen Generation: zu jung um ihre Träume aufzugeben, zu alt um noch wirklich dran zu glauben. In der Abschlussinszenierung ihres Regiestudiums setzt sich Sarah Kohm mit dem Verhältnis von Kunst und Pornografie auseinander – und damit, wie weibliches Begehren außerhalb des »male gaze« formuliert werden kann. Sarah Kohm war zuletzt als Regieassistentin an der Schaubühne tätig und arbeitete unter anderem mit Thomas Ostermeier zusammen. »M.« ist ihre erste eigene Regiearbeit an der Schaubühne. Premiere ist im April 2020 im Studio.

Mit der Dramatisierung des Romans »Das Leben des Vernon Subutex 1« der französischen Autorin Virginie Despentes widmet sich Thomas Ostermeier den Kontrasten einer sich zusehends polarisierenden und verrohenden französischen Gesellschaft. Der Roman ist Parforce-Ritt durch die Themen unserer Zeit und faszinierendes Sozialpanorama zugleich. »Das Leben des Vernon Subutex 1« ist die erste Zusammenarbeit von Thomas Ostermeier und Joachim Meyerhoff. Premiere ist am 2. Mai 2020.

Rückblick auf das Kalenderjahr 2019 und Gastspiele
Im Jahr 2019 erreichte die Schaubühne bei einer Auslastung von 95,4 % rund 150.000 Besucher_innen in Berlin und gehört damit zu den erfolgreichsten Bühnen der Stadt. Bei 83 Gastspielvorstellungen im In- und Ausland spielte die Schaubühne vor insgesamt 50.000 Zuschauer_innen, darunter 19 Vorstellungen von »Im Herzen der Gewalt« in New York sowie zehn Vorstellungen von »abgrund« und neun von »Orlando« in Paris.

Die Schaubühne war 2019 zu Gast in Sydney, Amsterdam, Hamburg, Zürich, São Paulo, Singapur, Frankfurt, Köln, Bochum, Salzburg, Belgrad, Paris, Zagreb, Guanajuato, Tokio, Stuttgart, St. Petersburg, München, New York und Lissabon.

In der zweiten Hälfte der Spielzeit spielt die Schaubühne unter anderem in Lissabon, Frankfurt, Zürich, München, Brüssel, Paris, Luxemburg, London, Heidelberg, Madrid, Mulhouse, Montpellier Moskau, Athen, Recklinghausen und Amsterdam.

Eine Übersicht über die kommenden Premieren finden Sie auch auf unserer Website unter: https://www.schaubuehne.de/de/premieren/index.html

 

Hinweis: Sanierung der Säle ab Ende Mai
Im Zuge der Klimasanierung des Gebäudes werden ab Ende Mai der Saal B und das Globe gesperrt. Produktionen wie »Richard III.«, »Die Anderen«, »Hedda Gabler«, »Dämonen« und »LOVE HURTS IN TINDER TIMES« sind daher nur bis zum Beginn der Sanierung zu sehen. Der Spielbetrieb im Saal A und im Studio bleibt unbeeinträchtigt.

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