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03.01.2018 > Vorschau auf die Premieren der zweiten Hälfte der Spielzeit 2017/18

In der zweiten Hälfte der Spielzeit zeigen wir neue Inszenierungen von: Rainald Grebe, Thomas Ostermeier, Herbert Fritsch, Dead Centre, Simon McBurney und Lilja Rupprecht. Darunter wird auch die deutschsprachige Erstaufführung von »Im Herzen der Gewalt« von Édouard Louis sein. Im April findet das alljährliches Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) statt. Und es gibt weitere Ausgaben der beiden politischen Gesprächsreihen »Streitraum« mit Carolin Emcke und »Streit ums Politische« mit Heinz Bude.

Das Jahr beginnt mit einer neuen Arbeit von Rainald Grebe mit dem Titel «fontane.200: Vorbereitungen des Jubiläums des zweihundertsten Geburtstags Theodor Fontanes im Jahr 2019«. Grebe gibt an diesem Abend zusammen mit Schauspielern des Ensembles Einblicke in die minutiösen Planungen des Fontane-Jahres 2019 und widerlegt dabei selbst die Zeilen seines legendären Liedes »Brandenburg«: »Es gibt Länder, wo was los ist. Es gibt Länder, wo richtig was los ist und es gibt Brandenburg«.

Mit Florian Anderer, Damir Avdic, Iris Becher, Rainald Grebe, Tilla Kratochwil, Jens-Karsten Stoll und Axel Wandtke. Die Premiere findet am 14. Januar statt. 

Am 1. März hat »Italienische Nacht«von Ödön von Horváth, die neue Inszenierung von Thomas Ostermeier, Premiere. Horváth vollendete sein Stück 1931 und beobachtet darin, welchen Anteil nicht zuletzt eine Linke, die die Realität der Gesellschaft ignoriert und sich in Parteikämpfen im eigenen Lager zerfleischt, am Zusammenbruch der Demokratie haben kann. Nach »Professor Bernhardi« und »Rückkehr nach Reims« beschäftigt sich Thomas Ostermeier in »Italienische Nacht« erneut mit dem Aufkommen einer rechtsextremen Bewegung.

Es spielen: Veronika Bachfischer, Annedore Bauer, Marie Burchard, Johannes Flaschberger, Christoph Gawenda, Traute Hoess, Laurenz Laufenberg, Juri Padel, Andrej Reimann, David Ruland, Sebastian Schwarz, Konrad Singer, Alina Stiegler, Lukas Turtur, Hans-Jochen Wagner und Inga Wolff.

Im Frühjahr wird noch eine weitere Inszenierung von Thomas Ostermeier im Studio zu sehen sein. Wir zeigen die deutschsprachige Erstaufführung von »Im Herzen der Gewalt« nach dem vielbeachteten Roman von Édouard Louis. Thomas Ostermeier adaptiert gemeinsam mit dem französischen Autor den Stoff für die Bühne. Die Regie-Mitarbeit übernimmt David Stöhr.

Mit Laurenz Laufenberg und Renato Schuch.

Nach seinem Spielzeit-Auftakt mit »Zeppelin« zeigt Herbert Fritsch am 24. März die Uraufführung von »NULL«. Er bedient sich zusammen mit seinen Schauspielern der ästhetischen Freiheit der Null und studiert am Nichts der Null die Möglichkeit von Allem. »Ich will keine Sehgewohnheiten aufbrechen und nicht dem Bürger die Maske vom Gesicht reißen. Ich will mit dem Nichts spielen, das sich als Etwas ausgibt« (Herbert Fritsch).

Mit Florian Anderer, Bernardo Arias Porras, Jule Böwe, Werner Eng, Ingo Günther, Bastian Reiber, Ruth Rosenfeld, Carol Schuler und Axel Wandtke.

Außerdem übernehmen wir Herbert Fritschs erfolgreiche Inszenierung »der die mann« von der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Ab dem 24.  Januar wird die Vorstellung regelmäßig im Repertoire zu finden sein.

Vom 6. bis 22. April sehen Sie auf unseremFestival Internationale Neue Dramatik (FIND) herausragende Stücke und Inszenierungen der internationalen Theaterszene, unter anderem von Simon Stone, Mapa Teatro, Teatro La Maria, Rodrigo García, Wajdi Mouawad und Angélica Liddell. 

Ebenfalls im April wird die neuste Inszenierung des irischen Theaterkollektivs Dead Centre zu sehen sein: die Uraufführung »Shakespeare’s Last Play« nach Motiven aus Shakespeares »Der Sturm«. Dead Centre war an der Schaubühne bereits mit »Lippy«, »Chekov’s First Play« und zuletzt mit »Hamnet« zu Gast. Diesmal inszenieren Bush Mourkazel und und Ben Kidd das erste Mal auf Deutsch mit Schauspielern unseres Ensembles: Thomas Bading, Moritz Gottwald, Jenny König, Nina Kunzendorf und Mark Waschke.

Der Schauspieler und Regisseur Simon McBurney zeigt im Mai die Deutschland-Premiere der in Koproduktion mit der Schaubühne entstandenen Inszenierung »The Encounter«. Nachdem er eine Arbeitsfassung von »The Encounter« beim FIND 2015 unter dem Arbeitstitel »Amazon Beaming« zeigte, kehrt Simon McBurney nun mit der fertigen Inszenierung an die Schaubühne zurück.

Zum Abschluss der Spielzeit zeigen wir ab dem 7. Juni »Jeff Koons« von Rainald Goetz im Studio. Regie führt Lilja Rupprecht, die mit dieser Inszenierung zum ersten Mal an der Schaubühne arbeitet. 

Nach dem Ausblick auf die kommenden Premieren noch die Bilanz des Jahres 2017 in Zahlen: Die Schaubühne hatte 2017 mit ca. 137.000 Besuchern eine Auslastung von 95 % und damit die besten Besucherzahlen der letzten Jahre. Mit 124 Gastspielvorstellungen im In- und Ausland spielte die Schaubühne vor insgesamt rund 221.000 Zuschauern.

Die Schaubühne war 2017 zu Gast in Adelaide, Barcelona, Belfast, Bologna, Clermont-Ferrand, Hamburg, Harbin, Köln, Liège, London, Mailand, Manchester, Mannheim, New York, Paris, Peking, Prag, Stuttgart, Rennes, Riga, Santiago de Chile, Paris, Taipei, Tianjin, Wuzhen und Zürich. In der zweiten Hälfte der Spielzeit werden wir nach Göteborg, Lausanne, Paris, Peking, Hamburg, Luxemburg, New York, Colombo, Kolkata, Delhi, Chennai, Lyon, Madrid, Shizuoka, Besançon, Singapur, Lyon, Taichung und Seoul reisen.

 

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