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Premiere »Der kaukasische Kreidekreis« am 12. Dezember

Peter Kleinert inszeniert regelmäßig mit Studierenden des dritten Schauspiel-Studienjahrs und brachte bereits mehrfach Werke von Bertolt Brecht an der Schaubühne zur Aufführung. Nun nimmt er sich das 1944/45 im Exil entstandene Stück »Der kaukasische Kreidekreis« vor. Premiere ist am 12. Dezember 2019.

Bertolt Brecht erzählt eine Geschichte über soziale Verantwortung, Menschlichkeit und den Umgang mit Eigentum. Brechts Text wird bei Peter Kleinert zum Versuchsfeld und spielerisch auf seine Gegenwärtigkeit untersucht: Gemeinsam mit den Schauspielstudent_innen versucht er, scheinbar Selbstverständliches infrage zu stellen. Gehören Kinder immer zu ihrer biologischen Mutter? Wie kann man heute den Ansprüchen an die Menschlichkeit gerecht werden? Was wären utopische und gerechtere Gegenentwürfe zu unserem Umgang mit Eigentum? Die Studierenden setzen sich im Spiel bewusst vom Text ab und improvisieren Gegenentwürfe zu den Gedanken Brechts.

Die Fürsten Grusiniens putschen gegen den Großfürsten und seine Gouverneure. Der mächtige und reiche Gouverneur A. wird hingerichtet. Seine Witwe kann entkommen. Sie hat eilig einige Besitztümer zusammengerafft, darüber allerdings ihren neugeborenen Sohn vergessen – auf den bereits ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Doch die Magd Grusche hat Mitgefühl mit dem Baby. Sie verteidigt den kleinen Jungen, bringt ihn durch die Gefahren und Wirren des Krieges, beschützt ihn vor allen Widrigkeiten und zieht ihn auf wie den eigenen Sohn. Doch plötzlich ist der Krieg vorbei. Der Großfürst kehrt zurück und mit ihm auch die Witwe des Gouverneurs. Sie fordert nun ihren Sohn als Erben all ihrer Besitztümer zurück. Wem gehört das Kind? Steht biologische Elternschaft über sozialer? Im Kreidekreis entscheidet sich, wer die wahre Mutter ist.

Bereits seit mehr als 10 Jahren kooperiert die Schaubühne mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, um jungen Schauspieler_innen die Möglichkeit zu geben, bereits am Anfang ihrer Karriere auf der Bühne eines renommierten Theaters zu stehen. Neben seiner Arbeit an anderen klassischen Stoffen widmet sich Peter Kleinert immer wieder Bertolt Brecht: Er erarbeitete mit den Studierenden unter anderem »Die Heilige Johanna der Schlachthöfe« (2013), »Die Mutter« (2016) und »Der gute Mensch von Sezuan« (2017).

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