23.01.2026 > Premiere von »Salome« an der Schaubühne

 

Pressemitteilung


Premiere von »Salome« an der Schaubühne

Mit der Inszenierung von Oscar Wildes »Salome« nach einer Vorlage von Einar Schleef kehrt Regisseur Michael Thalheimer zurück an die Schaubühne. Eine Frau, die seit ihrer Kindheit fremdem Begehren ausgeliefert ist, verliebt sich in einen Mann, der sie verachtet. Premiere ist am 6. Februar 2026.

Salome, Tochter der Königin Herodias, wächst im Palast ihres Stiefvaters Herodes auf und muss seit Kindheitstagen dessen Avancen abwehren. Während eines rauschenden Festes versucht er erneut, sich ihr zu nähern. Diesmal scheint seinem grenzenlosen Begehren nichts mehr im Weg zu stehen.

Gleichzeitig verkündet der verwahrloste Prophet Johannes vor den Toren des Palasts das baldige Ende der dekadenten Gesellschaft. Er beschimpft Salomes Familie und eine Welt, die solche Menschen hervorbringt. Salome fühlt sich augenblicklich zu ihm hingezogen, verliebt sich und sucht aller Warnungen zum Trotz seine Nähe. Doch er begegnet ihr mit Verachtung. Herodes will Salome um jeden Preis tanzen sehen und ist bereit, ihr dafür jeden Wunsch zu erfüllen.

Gefangen in ihrer Sehnsucht nach Johannes überschreitet Salome jede Grenze. Selbst der Tod wird zur Option. Haltlos treibt sie auf die Konsequenzen ihrer Begierde zu – bis sie schließlich tanzt.

Welchen Wert hat die Liebe in einer dekadenten Gesellschaft, und was bedeutet befreite Lust wirklich?  Was passiert, wenn alle unsere Wünsche plötzlich in Erfüllung gehen? 

Mit »Salome« kehrt Michael Thalheimer nach neun Jahren wieder an die Schaubühne zurück.

 

»Salome«
von Einar Schleef nach Oscar Wilde
Regie: Michael Thalheimer
Saal A

Mit: Veronika Bachfischer, Jule Böwe, Christoph Gawenda, David Ruland, Alina Stiegler, Tilman Strauß, Jonathan Walz 

Bühne: Nehle Balkhausen
Kostüme: Michaela Barth
Musik: Bert Wrede
Dramaturgie: Maja Zade
Licht: Erich Schneider

Premiere
6. Februar 2026, 20 Uhr, Saal A

Weitere Termine
7. Februar, 20 Uhr
9. Februar, 20 Uhr
10. Februar, 20 Uhr
13.–16. März, 20 Uhr

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