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Draußen vor der Tür

von Wolfgang Borchert
Inszenierung: Volker Lösch


Mit Texten aus »Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben« von Sönke Neitzel und Harald Welzer
Fassung von Volker Lösch und Stefan Schnabel

Mit der Uraufführung von »Draußen vor der Tür« wurde Wolfgang Borchert 1947 zur wichtigsten Stimme der deutschen Nachkriegsliteratur. Das Stück erzählt die Geschichte von Beckmann, einem jungen Heimkehrer aus dem Krieg gegen Russland, den der Gedanke an seine toten Kameraden und Kriegstaten um den Schlaf bringt. Beckmann versucht, die Verantwortung für seine Kriegserfahrungen abzugeben, aber die Gesellschaft, die ihn in den Krieg geschickt hat, und für die er gekämpft hat, will von ihm und seiner Schuld nichts wissen.

2011 erschien »Soldaten – Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben«, herausgegeben von Sönke Neitzel und Harald Welzer. Das Buch zeichnet auf der Basis von 150.000 Seiten Abhörprotokollen eine neue Mentalitätsgeschichte des Zweiten Weltkrieges. In von Briten und Amerikanern eingerichteten Lagern wurden deutsche Kriegsgefangene heimlich abgehört. Die Soldaten sprachen über ihre Sicht auf die Gegner, ihre Meinung über die eigene Führung und die Judenvernichtung.
Die Protokolle zeigen: Nazi-Deutschland führte einen Vernichtungskrieg – und auch alle einfachen Frontsoldaten wussten von den Verbrechen der Wehrmacht und beteiligten sich daran. Die Erschießungskommandos im Osten, die Lager, in denen russische Kriegsgefangene zu Hunderttausenden starben – dieser Kriegsalltag war militärischer Ausdruck jener Barbarei, die in den Konzentrationslagern stattfand.

Dauer: ca. 105 Minuten

(keine Pause)



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Trailer »Draußen vor der Tür«