Faith, Hope and CharityFoto: © Maxime Bruno
Faith, Hope and Charity, Foto: © Maxime Bruno 
Faith, Hope and CharityFoto: © Maxime Bruno
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Faith, Hope and CharityFoto: © Maxime Bruno
Faith, Hope and Charity, Foto: © Maxime Bruno 
Faith, Hope and CharityFoto: © Maxime Bruno
Faith, Hope and Charity, Foto: © Maxime Bruno 
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Faith, Hope and Charity, Foto: © Maxime Bruno 
Faith, Hope and CharityFoto: © Maxime Bruno
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Faith, Hope and Charity

von Alexander Zeldin 
Regie: Alexander Zeldin
Gastspiel FIND 2024
London

Saal A

Schauplatz von »Faith, Hope and Charity« ist ein heruntergekommenes Nachbarschaftszentrum am Rande einer großen Stadt. Durch das Dach tropft Regenwasser. In der Küche steht Hazel. Sie hält das Zentrum am Laufen und kocht Nudeln für alle, die eine warme Mahlzeit oder einfach nur einen Ort brauchen, an dem sie auf andere treffen und ihrer Einsamkeit für einen Moment entkommen können. Im Zentrum probt seit Neuestem auch Mason, ein gut gelaunter Ex-Häftling, der einen Neuanfang im Leben sucht und einen Chor gegründet hat. Verschiedene Mitglieder der Nachbarschaft kommen Woche um Woche zusammen, um mit ihm gemeinsam zu singen. Während der Chorproben, die Mason enthusiastisch von seinem Keyboard aus leitet, lernen wir die verschiedenen Mitglieder und ihre Geschichten kennen: da ist Beth, die vor Gericht darum kämpft, dass ihre Tochter Faith nicht in staatliche Obhut genommen wird; Bernard, der mit psychischen Problemen ringt; der trauernde und im Obdachlosenheim lebende Anthony; die alkoholkranke Leigh oder die junge Tharwa, eine sudanesische Geflüchtete, die Mahlzeiten für sich und ihre Tochter Tala braucht, während ihr Aufenthaltsstatus ungeklärt ist. Und viele andere mehr. Obwohl Mason nicht müde wird zu betonen, wie sehr er an das »Wachstum« für jede_n Einzelne_n glaubt, enthüllt sich mehr und mehr, dass alle, die in seinem Chor singen, zu den Unterdrückten im System gehören. Und zu allem Überfluss ist das Zentrum, das für all diese Figuren überlebenswichtig ist, von der Schließung bedroht.

»Faith, Hope and Charity« schließt die Trilogie »The Inequalities« (Die Ungleichheiten) ab. Deren erster Teil »Beyond Caring« läuft im Repertoire der Schaubühne und der zweite Teil »LOVE« ist während des Festivals als Film zu sehen. Wie auch die beiden vorangegangenen Teile erzählt Alexander Zeldins Inszenierung in einem hyperrealistischen Bühnenraum und mit den Mitteln von psychologischem Schauspieler_innen- theater. Professionelle und nicht-professionelle Spieler_innen arbeiten in der Inszenierung zusammen und erzählen die Geschichten von Menschen, deren Existenz von der Sparpolitik bedroht wird.

MIT: Daisy Bartle, Lucy Edkins, Llewella Gideon, Dayo Koleosho, Joseph Langdon, Michael Moreland, Sean O’Callaghan, Bobby Stallwood, Hind Swareldahab, Liz White, Elsa Yohannes
BÜHNE UND KOSTÜME: Natasha Jenkins
LICHT:
Marc Williams
SOUNDDESIGN: Josh Anio Grigg
BEWEGUNGSTRAINING: Marcin Rudy
MUSIK: Laurie Blundell
CASTING: Jacob Sparrow
MITARBEIT REGIE: Josh Seymour
MITARBEIT LICHT: Ben Dodds.

Produktion: A Zeldin Company
Original Produktion: National Theatre of Great Briatin, September 2019

Dauer: ca. 120 Minuten

A Zeldin Company wird von der Astra-Stiftung unterstützt