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Liebe ist nur eine Möglichkeit

von Christoph Nußbaumeder
Regie: Thomas Ostermeier


Uraufführung

Bernhard lebt in einer bayerischen Kleinstadt. Er kann nicht lesen. Um seinen Job in der Industrieschreinerei zu behalten, darf niemand von seinem Geheimnis erfahren. Er ist vollkommen auf die Hilfe seines Bruders angewiesen und auch die Kollegen nehmen den schüchternen Mann nicht ernst. Als er den Sprung in die Unabhängigkeit wagt und die Philippinin Graziella heiratet, ist er erst recht dem Spott der anderen ausgesetzt – auch wenn ihn die Freunde insgeheim um sein Glück mit der gekauften Frau beneiden.
Graziellas Auftauchen bringt den so wohlgeordnet scheinenden Gefühlshaushalt in Bernhards Umfeld durcheinander. Plötzlich stehen alle Machtverhältnisse zur Disposition.
In der Tradition des kritischen Volksstücks schildert Christoph Nußbaumeder den Emanzipationsversuch von Bernhard und der überraschend selbstbewussten Graziella, den Alltag der Kollegen in der Kantine, beim Bier nach Feierabend und zuhause mit der Familie. Mit trockenem Humor beschreibt er die kleinbürgerlichen Lebensumstände, in denen wie nebenbei latenter Rassismus, chauvinistische Geschlechterbilder und rücksichtslose Wohlstandsambitionen sichtbar werden.

Regie: Thomas Ostermeier
Bühne: Magda Willi, Jan Pappelbaum
Kostüme: Almut Eppinger
Musik: Maurice De Martin
Licht: Erich Schneider
Viedo / Fotografie: Benjamin Krieg, Corinne Rose

Bernhard: David Ruland
Graziella: Nicola Gründel
Gerd: Christoph Gareisen
Anette: Katrin Heller
Tobias: Gerdy Zint
Günther: Murali Perumal
Vera: Cathlen Gawlich
Holgi: Uwe Fischer
Werner: Felix Römer
Susie: Eva Meckbach
Swetlana: Ulrich Hoppe



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