Prinz Friedrich von HomburgFoto: © Armin Smailovi´c, 2023
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Prinz Friedrich von HomburgFoto: © Armin Smailovi´c, 2023
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Prinz Friedrich von HomburgFoto: © Armin Smailovi´c, 2023
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Prinz Friedrich von HomburgFoto: © Armin Smailovi´c, 2023
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Prinz Friedrich von HomburgFoto: © Armin Smailovi´c
Prinz Friedrich von Homburg, Foto: © Armin Smailovi´c 
Prinz Friedrich von HomburgFoto: © Armin Smailovic, 2023
Prinz Friedrich von Homburg, Foto: © Armin Smailovic, 2023 
 

Prinz Friedrich von Homburg

von Heinrich von Kleist
Regie: Jette Steckel

Saal A

20.01.2024, 20.00–22.30

»Dir muß ich jetzt einen Gedanken mitteilen, indem ich nicht fürchten darf, daß er Dich so tief, so schmerzhaft erschüttern wird, als mich. (…) Wenn alle Menschen statt der Augen grüne Gläser hätten, so würden sie urteilen müssen, die Gegenstände, welche sie dadurch erblicken, sind grün – und nie würden sie entscheiden können, ob ihr Auge ihnen die Dinge zeigt, wie sie sind, oder ob es nicht etwas zu ihnen hinzutut, was nicht ihnen, sondern dem Auge gehört. So ist es mit dem Verstande. Wir können nicht entscheiden, ob das, was wir Wahrheit nennen, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob es uns nur so scheint. Ist das letzte, so ist die Wahrheit, die wir hier sammeln, nach dem Tode nicht mehr.« (Heinrich von Kleist)

Vor der Schlacht von Fehrbellin (1675): Durch ein Traumerlebnis verwirrt, verpasst der Prinz von Homburg, Reitergeneral des Kurfürsten von Brandenburg, die Befehlsausgabe und greift gegen alle Order zu früh ins Gefecht ein. Obwohl er die Schlacht gewinnt, verurteilt der Kurfürst ihn nach Strenge des Kriegsrechts zum Tode. Homburg fleht um sein Leben. Der Kurfürst ist zur Begnadigung bereit, wenn Homburg meint, »ein Unrecht sei ihm widerfahren«.

Heinrich von Kleists letztes, 1809/10 entstandenes Drama zieht sein Konfliktpotential aus den Gegensätzen, die sich aus der Befehlsverweigerung Homburgs ableiten: individuelle Freiheit und Staatsräson, Gefühl und (militärische) Gehorsamspflicht. Held oder Außenseiter? Sinnverwirrter Träumer oder Traumatisierter? Homburg ist ein von Widersprüchen Zerrissener, der seine innere Weltvorstellung nicht mit der Wirklichkeit in Einklang zu bringen weiß. Ist es unmöglich, wie es Ingeborg Bachmann formulierte, »Offizier und Mensch zugleich zu sein«?

Jette Steckel, 1982 in Berlin geboren, ist Hausregisseurin am Thalia Theater Hamburg. Sie inszenierte am Schauspiel Köln, am Burgtheater Wien, an verschiedenen Opernhäusern und regelmäßig am Deutschen Theater Berlin. Für ihre Inszenierung von »Nachtblind« von Darja Stocker wurde sie von der Zeitschrift Theater heute zur Nachwuchsregisseurin des Jahres 2007 gewählt. »Gerettet« von Edward Bond wurde 2008 mit dem Eysoldt -Preis für junge Regisseure, »Romeo und Julia« von William Shakespeare 2015 mit dem Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet. 2017 gewann sie mit »Das achte Leben (Für Brilka)« von Nino Haratischwili den Rolf-Mares-Preis, mit »Das mangelnde Licht« 2023 abermals den FAUST. »Prinz Friedrich von Homburg« ist ihre erste Inszenierung an der Schaubühne.

Regie: Jette Steckel
Bühne: Florian Lösche
Kostüme: Pauline Hüners
Musik: Mark Badur
Choreografie: Dominika Knapik
Video: Zaza Rusadze
Dramaturgie: Bettina Ehrlich
Licht: Erich Schneider
Dauer: ca. 150 Minuten

Premiere ist am 14. November 2023