Some Use for your broken Clay Pots

von Christophe Meierhans


F.I.N.D. #15
Gastspiel von Hiros (Belgien)

Welche Formen von Teilhabe und Mitbestimmung sind unseren politikverdrossenen westlichen Demokratien angemessen? Der Schweizer Performer Christophe Meierhans hat für »Some Use for your broken Clay Pots« zusammen mit Verfassungsrechtlern und Politikwissenschaftlern intensiv recherchiert, diskutiert und ausgehend vom antiken Scherbengericht eine neue Verfassung in 350 Artikeln entworfen, die Begriffe wie Demokratie, Teilhabe und Mitbestimmung mit neuem Inhalt füllt. In einer lecture performance entwickelt er eine erstaunliche politische Fiktion, stellt sich den Fragen des Publikums und gibt von der Theaterbühne aus Anstoß, Demokratie neu zu denken.

Christophe Meierhans (*1977, Genf) lebt in Belgien und ar beitet als Performancekünstler, Komponist und Videodesigner. Er ist Gründungsmitglied der Performancegruppen C&H (2000) und TAPE THAT (2002). Zu seinen vergangenen Projekten gehört u. a. der Kurzfilm »Up North Right East Down South Left West« von 2012.

Trailer

Konzept, Realisation und Performance: Christophe Meierhans
Bühne: Sofie Durnez
Dramaturgie: Bart Capelle
Konzeptuelle Beratung: Rudi Laermans
Beratungsteam: Anne-Emmanuelle Bourgaux, Rudi Laermans, Jean-Benoît Pilet, Dave Sinardet
Verfassungsrechtlerin: Anne-Emmanuelle Bourgaux


Koproduktion mit dem Kaaitheater Brüssel, Workspace Brüssel, Vooruits Arts Center (Gent), Teatro Maria Matos (Lissabon), BITTeatergarasjen (Bergen), Kunstenfestivaldesarts (Brüssel). Gefördert von der Vlaamse Gemeenschapscommissie und der Regierung Flandern.