Streit ums Politische: »Die ewigen Sündenböcke«

Heinz Bude im Gespräch mit Klaus Holz (Soziologe)

 

Globe

05.10.2026, 19.30

Kränkungen sind wie eine Krankheit, die dennoch einen Gewinn für die Seele darstellt. Es darf nichts besser oder erträglicher werden, weil man sich sonst selbst ins Gesicht sehen müsste. Es muss doch jemand Schuld daran haben, dass ich nicht zum Zuge komme. Mit Klaus Holz spricht Heinz Bude über den »ewigen Sündenbock«, der dafür verantwortlich ist, dass die verletzte Seele keine Ruhe findet.

Klaus Holz, Dr. habil., ist Soziologe. Er war langjähriger Generalsekretär der Ev. Akademien in Deutschland. Er lehrte an den Universitäten Freiburg, Leipzig, Bielefeld und an der Wirtschaftsuniversität Wien. 2014 wurde er in den »Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus« der Bundesregierung berufen. Er forscht über Antisemitismus, Nationalismus, Rassismus und kritische Theorie. Seine letzten Bücher sind »Die Figur des Dritten. Zur Soziologie des Antisemitismus« (2026), »Was ist Antisemitismus?« (2024) und »Antisemitismus gegen Israel« (2021). Er ist als Autor und Berater in der Antisemitismusforschung für Verlage, Stiftungen, NGO’s und Ministerien tätig.

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