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26.10.2020, 19.30   > Ticket

Theatertag
4 € / erm. 2 €

Streit ums Politische: »Das ökologische Ende der Welt«

Heinz Bude im Gespräch mit Maja Göpel (Transformationsforscherin
und Politökonomin)
Globe


Beim ersten Abend mit dem diesjährigen Rahmenthema »Geschichten vom Ende« geht es gleich ums Ganze: Stehen wir mit dem Klimaschutz vor dem Ende der Welt, so wie sie uns von der industriellen Moderne überkommen ist? Mit Maja Göpel, der Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung »Globale Umweltveränderungen« nehmen wir die Große Transformation in den Blick, in der wir uns befinden. Was für ein Ende steht uns bevor? Wie müssen wir uns selbst konfrontieren? Welche Anfänge stecken in diesem Ende?

Streit ums Politische 2020/21: »Geschichten vom Ende«

Heinz Bude im Gespräch mit seinen Gästen
Am 26. Oktober, 16. November, 7. Dezember 2020 und 11. Januar 2021

Wir leben heute mit starken Behauptungen vom Ende unserer Welt. Der Kapitalismus lebt von gekaufter Zeit, die Demokratie ist zur Simulation ihrer selbst geworden, die Kunst erschöpft sich in der Denunziation von Kunst und der Mensch zerstört den einzigen Planeten, auf dem er leben kann. Diese Geschichten vom Ende sollen geprüft werden: Worin besteht die Wahrheit in diesen Behauptungen? Sind sie in erster Linie Symptome einer Verwirrung der Geister? Oder müssen wir uns selbst fragen, was wir davon haben, wenn wir die Welt zu Ende gehen sehen? Es ist an der Zeit, dass wir uns zumindest im Denken nicht schonen. Sonst genießen wir nur die Lust am Untergang, die so wunderbar quält, aus der aber nichts folgt.

»Streit ums Politische« ist eine politische Diskussionsreihe mit Heinz Bude an der Schaubühne, die seit der Spielzeit 2011 / 12 regelmäßig stattfindet. Jeweils zu Beginn einer neuen Spielzeit werden an vier Terminen ein oder mehrere Gäste eingeladen, die zu unterschiedlichen Aspekten des gewählten Themas diskutieren.

Heinz Bude wurde 1954 in Wuppertal geboren. Er lebt seit 1974 in Berlin und ist seit 2000 Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Er beschäftigt sich mit den Veränderungen sozialer Ungleichheit und was diese für die Selbstgegebenheit von Gegenwartsgesellschaften bedeutet. 2014 ist »Gesellschaft der Angst« erschienen, das inzwischen in der sechsten Auflage vorliegt, 2016 »Das Gefühl der Welt. Über die Macht von Stimmungen«, 2018 »Adorno für Ruinenkinder. Eine Geschichte von 1968« und 2019 »Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee«.


In Zusammenarbeit mit der