20.09.2021, 19.30 – 21.00
Livestream

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Streit ums Politische: Poeta laureatus

Heinz Bude im Gespräch mit der Schriftstellerin Ann Cotten
Saal A


Der erste Abend widmet sich unter dem Titel »Poeta laureatus« der Dichterkrone, die im Dichterwettstreit verliehen worden ist. Wir erleben gerade eine Wiederkehr der Dichtkunst an herausragender Stelle. Man denke nur an das Gedicht »The Hill We Climb«, das Amanda Gorman bei der Amtseinführung von Joe Biden vorgetragen hat. Es sind allerdings die Dichterinnen, die den Dichtern Konkurrenz machen. Die Unvergänglichkeit des Ruhms hat ein Geschlecht gewonnen. Es stellen sich die Fragen, was das für die Anlässe der Ruhmbezeugung, was für die Adressat_innen des Ruhms und was für die Sprache des Ruhms bedeutet.

ANN COTTEN. Die in den USA geborene Ann Cotten ist eine dichtende Person, die in ihren Texten einen ungeheuren experimentellen Reichtum entfaltet. Sie ist eine der wichtigsten Textproduzentinnen in der deutschsprachigen Literatur und erklärt in Essays, was man mit Sprache alles machen kann.  Zuletzt erschienen ihre Bücher: »Verbannt« (edition suhrkamp, 2016), »Lather In Heaven« (englisch, Broken Dimanche Press, 2016), »Jikiketsugaki. Tsurezuregusa« (Verlag Peter Engstler, 2017), »Fast Dumm« (starfruit press, 2017), »Was Geht« (Sonderzahl 2018), »Lyophilia« (Suhrkamp 2019). Sie ist Übersetzerin vom Englischen ins Deutsche, u. a. für Joe Wenderoth, Rosmarie Waldrop, Isabel Waidner, Legacy Russell, Nirvana, Adam Green und Liesl Ujvary. Zur Zeit ist sie Junior Fellow am IFK Wien.

Videoaufzeichnung:


In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung

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