Streitraum: »Prinzip Hoffnung oder: das (Un-)Mögliche denken«
Carolin Emcke im Gespräch mit ihren Gästen
Saal B
Der Streitraum 2026/27 will die Hoffnung wieder zurück in den öffentlichen Diskurs holen. Dazu braucht es zunächst eine philosophische Begriffsklärung: Was heißt Hoffnung? Welche Rolle kommt der Hoffnung in religiösen oder säkularen Gesellschaftsbildern zu? Wie lassen sich den dominanten apokalyptischen Narrativen andere Erzählungen entgegensetzen? Es braucht wieder Übung im Denken dessen, was zu hoffen möglich wäre. Wie also könnte eine Reformu- lierung demokratischer Utopien gelingen? Welche sozialen Nöte, welche kulturellen Sehnsüchte müssen adressiert werden und wie sähe sie aus: eine gerechte, solidarische, nachhaltige Gesellschaft? Wie wollen wir leben? Wie wollen wir alt werden? Welche Visionen gibt es für andere Formen der Gemeinschaftsbildung, andere Formen des Besitzes, der Mobilität, von Beziehungen?