THIS IS HOW WE DIE

(Ontario/New York/London)
von und mit Christopher Brett Bailey
Studio


Gastspiel im Rahmen von FIND 2020

Aus dem Setting einer szenischen Lesung heraus, an einem Tisch sitzend und mit seinem Textbuch vor sich liegend, entwickelt der junge kanadisch-amerikanische Performer Christopher Brett Bailey in »THIS IS HOW WE DIE« eine rasante Beat-Poetry- Collage, in der sich Spoken-Word und Storytelling vermischen. Bailey begibt sich in seinem Monolog auf einen absurden Roadund Seelentrip durch England und Nordamerika, auf dem Paranoia, erste Liebe, Enthauptungen und Mordgeständnisse genauso vorkommen wie ein tödlicher Kaktus. Die Sprache gewinnt zunehmend an Tempo, die Sätze überschlagen sich, die Bilder werden immer surrealer und immer trashiger, bis schlussendlich die Worte zu Hintergrundrauschen verschwimmen. »THIS IS HOW WE DIE« ist eine psychedelische Hommage an die ästhetische und gesellschaftliche Rebellion der Beatniks, die sich stets auf einem schmalen Grat zwischen halluzinogenem Surrealismus, bitterböser soziologischer Satire und persönlichem Bekenntnis bewegten.

Christopher Brett Bailey (*1987, Fort Erie) ist ein vielfach ausgezeichneter Performer, Autor und Musiker, er lebt in London. Die Bandbreite seiner künstlerischen Tätigkeit reicht von zeitgenössischem Theater über Spoken-Word-Performances bis hin zu experimenteller Musik. Zuletzt erarbeitete er die Theaterproduktionen »THIS IS HOW WE DIE«, »KISSING THE SHOTGUN GOODNIGHT« und »SUICIDE NOTES«. Als Musiker ist er Teil des Ambient Music-Duos »Moon ate the Dark« sowie Bandleader des Guitar-Noise-Projekts »THIS MACHINE WON’T KILL FASCISTS BUT IT MIGHT GET YOU LAID«.

Sounddesign: George Percy, Christopher Brett Bailey, Dramaturgie: Anne Rieger,
Musiker_innen: Alicia Jane Turner, George Percy, Christopher Brett Bailey, Michael
Crean
Licht: Sherry Coenen
Produktionsleitung: Alex Fernandes
Produziert von Beckie Darlington

Mit: Christopher Brett Bailey

Trailer



Dauer: ca. 70 Minuten


Eine Auftragsarbeit von Ovalhouse, unterstützt durch das Arts Council England, the Basement, Cambridge Junction und das Norwich Arts Centre

 

FIND wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

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Termine

Auf Englisch mit deutschen Übertiteln
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