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Triumph der Liebe

von Pierre Carlet de Chamblain de Marivaux
Deutsch von Gerda Scheffel
Regie: Luc Bondy


»Die Leonida von Jutta Lampe. In der Hosenrolle versammelt die energisch-zielbewusst und zugleich vollendet natürlich alles, was je ein Mozartscher Cherubin sein kann, spielt sie auch die Viola mit, knabenhaft androgyn und zugleich immer liebende Frau, also auch Vorschein der Minna von Barnhelm. Wie sie von Szene zu Szene sich tiefer verstrickt in das, was sie anrichtet, wie sie in der Enthüllungsszene des letzten Aktes ganz allein auf der künstlichen Insel steht (das Wasser im Teich ist abgelassen, nur welke Blätter liegen auf seinem nassen Boden), verloren, schutzlos, besiegt von ihren eigenen Gefühlen, wie darin dann alle schelmischen, überlegenen, virtuos Lügen ersinnenden, rabulistisch argumentierenden und hingerissen leidenschaftlichen Spielzüge der Figur durchlässig werden, für einen Menschen, dem das Spiel schrecklich geworden ist, wie allein durch sie der Bitterstoff der Wirklichkeit doch noch in die Kunstwelt Marivaux’, Bondys, Herrmanns einbricht, diese transzendiert - ich wüßte nicht, wo ich derlei in den letzten Jahren auf dem Theater gesehen hätte«. Roland H. Wiegenstein, Frankfurter Rundschau

Bühne: Karl-Ernst Herrmann
Kostüme: Moidele Bickel
Dramaturgie: Dieter Sturm
Musik: Peter Fischer

Leonida, Prinzessin von Sparta, unter dem Namen Phokion: Jutta Lampe
Corinna, Vertraute von Leonida, unter dem Namen Hermidas: Corinna Kirchhoff
Hermokrates, Philosoph: Thomas Holtzmann
Leontine, Schwester von Hermokrates: Libgart Schwarz
Agis, Sehn von Cleomenes, erzogen von Hermokrates und Leontine: Ernst Stötzner
Dimas, Gärtner bei Hermokrates: Mathias Gnädiger
Arlequin, Diener bei Hermokrates: Paul Burian

Ein Theaterverfilmung von Luc Bondy
Eine Regina Ziegler Filmproduktion für das ZDF

Wir danken allen beteiligten Künstler_innen sowie allen Verlagen und Sendeanstalten für die Kooperation, die dieses Angebot an unser Publikum erst möglich macht!

Dauer: ca. 140 Minuten

Premiere war am 11. Mai 1985

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