Streitraum 2021/22: Pluralisierung der Gegenwart
– Pluralisierung der Erinnerung?

Carolin Emcke im Gespräch mit ihren Gästen

In den letzten Jahren haben nicht nur die Auseinandersetzung mit dem NSU und die Black Lives Matter Bewegung schmerzhaft deutlich gemacht, wie ungehindert und unreflektiert noch Rassismus, Antisemitismus und neonationalistische Bewegungen ihre Menschenverachtung und ihre Gewalt ausleben können. Die kritische Reflexion auf die rechten Netzwerke der Gegenwart muss immer auch die Frage zulassen, welche historischen Kontinuitäten sich in ihnen zeigen und welche nicht. Eine säkulare, offene, pluralisierte Demokratie darf sich nicht nur als säkular, offen und pluralistisch behaupten – und die eigenen blinden Flecken, die eigenen religiösen, kulturellen, sozialen Normierungen unangetastet lassen. Wie lässt sich der demokratische Diskurs, die demokratische Teilhabe wirklich pluralisieren, welche Geschichte/n müssen erzählt werden und wie lassen sich die Konflikte um Deutungen und Erfahrungen konstruktiv gestalten?

Der Streitraum ist eine monatliche Diskussionsveranstaltung an der Schaubühne und wird seit 2004 von der Publizistin und Autorin Carolin Emcke moderiert und kuratiert. Eingeladen werden Wissenschaftler_innen, Autor_innen, Politiker_innen, Künstler_innen und andere Personen des öffentlichen Lebens. Der Streitraum behandelt in jeder Spielzeit ein anderes Thema.

Kommende Veranstaltungen

»Museen und das Erbe der Geschichte 1/2« | 12. Dezember 2021

Carolin Emcke im Gespräch mit Bénédicte Savoy

 

»Ostdeutsche Identität – Was ist das und wenn ja, wie viele?« | 16. Januar 2022

Carolin Emcke im Gespräch mit Christian Bangel, Marianne Birthler und Samirah Kenawi


Vergangene Veranstaltungen

»Demokratische Geschichte/n« | 24. Oktober 2021

Carolin Emcke im Gespräch mit Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung), Miriam Rürup (Direktorin des Moses Mendelssohn Zentrum) und Mariam Zaree (Schauspielerin, Filmemacherin und Autorin)

 

Videoaufzeichnung



 

»Jüdisch in Deutschland – Vielfalt und Gemeinsamkeiten« | 28. November 2021

Carolin Emcke im Gespräch mit Hetty Berg (Direktorin des Jüdischen Museums Berlin), Max Czollek (Publizist), Meron Mendel (Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt/Main) und Ulrike Offenberg (Rabbinerin der jüdischen Gemeinde Hameln)

 

Videoaufzeichnung





Streitraum wird gefördert durch die

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