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Kontakt

Wiebke Nonne (Leitung Theaterpädagogik)

Tel +49.30.89002-181
wnonne@schaubuehne.de

Philipp Rost (Theaterpädagoge)

Tel +49.30.89002-194
prost@schaubuehne.de

Sidney Kaufmann (FSJ Kultur)

Tel +49.30.89002-604
theaterpaedagogik@schaubuehne.de

Team

Wiebke Nonne

Ich wurde 1985 in Bielefeld geboren und bin seitdem immer wieder umgezogen. Zum Studium hat es mich nach Leipzig verschlagen wo ich Kulturwissenschaften, Ethnologie und Psychologie studiert habe und daneben in diversen Projekten Theater gemacht oder begleitet habe. So habe ich u.a. 2010 am Spinnwerk Leipzig die Produktion »Give me a piece of love« mit Jugendlichen erarbeitet. Vor dem Studium und auch derweil war ich mehrmals in Bolivien und Peru und habe dort bei einer Menschenrechts- und Umweltorganisation mitgearbeitet und u.a. Theaterworkshops in ländlichen Gebieten durchgeführt. 2012 habe ich ein Jahr als Volontärin und Assistenz von Uta Plate in der Theaterpädagogik der Schaubühne gearbeitet. Im Zuge dessen gründete ich die Jugend-Theatergruppe Polyrealisten und erarbeitete mit ihr die Produktion »Wir haben uns entschieden«, welche zu dem Nachwuchstheater-Festival »Kaltstart« 2013 eingeladen wurde. Anfang 2013 übernahm ich dann für zwei Monate die Vertretung von Uta Plate. Danach verschlug es mich als Produktionsassistenz bei »Das letzte Kleinod«-Site Specific Theatre nach Norddeutschland. Von Januar bis Juni 2014 war ich in Radebeul und Umgebung als Theaterpädagogin an den Landesbühnen Sachsen tätig. Seit der Spielzeit 2014/15 leite ich nun die Theaterpädagogik der Schaubühne und habe neben diversen anderen Projekten zwei weitere Inszenierungen mit den Polyrealisten als altersgemischer Theatergruppe erarbeitet. 2015 kam »Happy Endings« und 2016 »MACHT was ihr wollt« zur Aufführung.

»Ich liebe es, mich mit Gruppen auf Theater-Expedition zu begeben. Offen, was uns auf dem Weg begegnet, voller Lust auf neue Entdeckungen und mit dem Gefühl, gemeinsam unterwegs zu sein. Egal ob für 4 Stunden oder ein Jahr.«

Philipp Rost

Geboren und aufgewachsen bin ich in Radebeul, in der Nähe von Dresden. Durch das Selber-Spielen während meines Schulaustauschjahres in Kanada wurde meine Begeisterung für das Theater geweckt. Nach meinem Abitur arbeitete ich dann im Rahmen des FSJ Kultur-Programms als Regieassistent am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz. Studiert habe ich zunächst am Institut für Performative Künste und Bildung in Braunschweig und setzte danach meine Ausbildung an der UdK Berlin im Masterstudiengang Theaterpädagogik fort. Während meines Studiums spielte ich selbst in verschiedenen Schauspiel-, Tanz- und Performanceprojekten und leitete Theaterworkshops für Jugendliche bei verschiedenen Schultheaterfestivals. In der theaterpädagogischen Arbeit lege ich besonderen Wert auf das Experimentieren mit zeitgenössischen Theaterformen. So entwickelte ich im Sommer 2014 mit sieben Erwachsenen ein ortsspezifisches Projekt im Libeskind-Bau des Jüdischen Museums Berlin. Im Rahmen meines Volontariats in der Theaterpädagogik der Schaubühne erarbeitete ich die Studioinszenierung »istgleich« mit dem Jugendklub. Seit Juni 2016 arbeite ich hier fest als Theaterpädagoge.

»Ich möchte Menschen eine Plattform zur künstlerischen Verhandlung ihrer eigenen Geschichten bieten und den Weg dahin ein Stück weit mit ihnen gehen. Immer wieder fasziniert mich dabei, wie aus einer Idee eine Szene und schließlich auch ein gesamter Theaterabend werden kann.«

Sidney Kaufmann

Geboren wurde ich in Speyer am Rhein, wo ich auch ein Gymnasium besucht habe. Mein anfängliches Interesse an Literatur wurde durch den Vorstellungsbesuch von Kafkas »Der Proceß« am Nationaltheater Mannheim grundlegend um die Welt des Theaters erweitert. Nach und nach besuchte ich immer häufiger verschiedene Inszenierungen und fing an in der Theatergruppe meiner Schule mitzuspielen. Die Idee, noch viel intensiver an Theaterprojekten mitzuwirken, hat mich so sehr begeistert, dass ich nach meinem Abitur entschied, mich um ein FSJ-Kultur an der Schaubühne Berlin zu bewerben. Nun arbeite ich seit September 2016 als FSJ-ler hier in der Theaterpädagogik.

»Während einer Theatervorstellung ist es mir möglich völlig in die Gedankenwelt anderer einzutauchen und immer wieder neue Sichtweisen auf die Welt und auch auf mich selbst zu entdecken.«

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