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Offene Theatergruppen

QuerFORMAT

Das QuerFormat ist eine Workshopreihe für alle, die Lust haben, über einen kurzen Zeitraum intensiv Theater zu machen. An fünf Terminen wird zu einem Thema, einer Frage oder einer Theaterform geschrieben, gespielt, gedacht und probiert. Die Ergebnisse werden in einer internen Werkschau auf unserer Probebühne präsentiert.

QuerFORMAT im Juni/Juli 2018

Am 12., 19., 26. Juni und 3. Juli, jeweils von 18–22 Uhr sowie am 7. Juli von 10–18 Uhr
Das QuerFormat »Levels« richtet sich an Menschen mit und ohne körperliche Behinderung, die Lust haben, unter professioneller Leitung eine Tanz- und Bewegungsperformance zu erarbeiten. Anmeldung per E-Mail an theaterpaedagogik@schaubuehne.de. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Von den 15 Plätzen sind ca. die Hälfte für Menschen mit einer körperlichen Behinderung reserviert. Eine Anmeldung gilt als Bestätigung, an allen Terminen teilnehmen zu können. Teilnahme ab 16 Jahren.

Die Polyrealist_innen

Die Polyrealisten sind eine altersübergreifende Theatergruppe für alle Menschen ab 18 Jahren. In der aktuellen Spielzeit beschäftigen wir uns mit dem Thema »Arbeit«. In wöchentlichen Proben experimentieren wir mit unterschiedlichen Formen von Theater und Performance. Im Laufe der Spielzeit werden wir eine eigene Inszenierung erarbeiten, die auf persönlichen Erfahrungen und unserer Auseinandersetzung mit der Thematik basiert. Die Premiere wird am 16. Juni stattfinden.

After Work

Ein Projekt der Polyrealisten
Leitung: Wiebke Nonne

Lohnarbeit bestimmt unser Leben. Sie bietet uns Sicherheit, hält uns beschäftigt, kann Job, Beruf und Berufung sein. Manche macht sie reich, andere krank und manche lässt sie im Stich. Aber eine Welt ohne sie können wir uns nicht vorstellen. Doch plötzlich passiert, womit niemand rechnen konnte: Die Arbeit ist tot – und niemand weiß, wie es dazu kam. Dabei war sie stets bemüht, auf ihre Ernährung zu achten, regelmäßig Sport zu treiben, einen gesunden Schlafrhythmus hinzukriegen. Sie hat am Wochenende auch mal freigemacht und sich auf der Weihnachtsfeier sogar einen Schwips erlaubt. Beim gemeinsamen Leichenschmaus in ihrer Wohnung treffen plötzlich Leute aufeinander, die sich bisher nur höflich im Gang vor dem Kopierer zugenickt haben oder in der U-Bahn müde nebeneinanderstanden. Auf Bürostühlen und Pausensofas, zwischen Flipcharts, Ultraschallgeräten und anderen Relikten einer Zeit, die jetzt Vergangenheit ist, sitzen u.a. Erzieherinnen, Gynäkologen, Hausmänner und erinnern sich, an gute und an schlechte Zeiten. Man blickt nach vorne, in eine Zukunft ohne Arbeit – denn ist nicht jede_r ersetzbar?

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