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Friedrich Hebbel

*1813 in Wesselburen als Sohn eines Maurers. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Schulbildung und Studium blieben ihm zunächst verwehrt. Nach einem kurzen Aufenthalt in Hamburg ging er nach München, wo er Kritiken für den »Telegraphen für Deutschland« schrieb und schließlich sein erstes Drama »Judith«
veröffentlichte. Der große Erfolg von »Judith« bescherte ihm ein Stipendium des dänischen Königs, welches ihn nach Paris brachte, wo er Heinrich Heine traf. Es folgten weitere Reisen nach Rom und Neapel. 1845 ließ er sich in Wien nieder, heiratete die Burgschauspielerin Christine Enghaus und wurde zu einer der bekanntesten Dichterpersönlichkeiten der Stadt. Hier entstanden seine großen realistischen Dramen. Sie stehen zwischen Klassik und modernem psychologischen Drama und gestalten historische Krisen am Beispiel individueller Tragik. Für seine »Nibelungen«-Trilogie (1862) wurde er 1863 mit dem Schiller-Preis geehrt. Hebbel starb noch im selben Jahr in Wien.
Schaubühne:
»Die Nibelungen« (Regie: Marius von Mayenburg, 2009)

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