10/19/2026 > Premiere von »Antigone. Der Abschied« am 24. Oktober

 

Pressemitteilung

Die Schaubühne zeigt mit »Antigone. Der Abschied« die deutschsprachige Erstaufführung des neuen Stückes von Alexander Zeldin.

 

Mit »Antigone. Der Abschied« kehrt der britische Autor und Regisseur Alexander Zeldin an die Schaubühne zurück. In seiner neuesten Arbeit, die von Figuren, Motiven und Konflikten aus Sophokles’ Tragödie »Antigone« inspiriert ist, erzählt Zeldin von einer Familie, die nach einem Verlust einen Neuanfang wagt. Doch mit der Rückkehr der älteren Tochter des verstorbenen Adam kommt auch eine verdrängte Vergangenheit ans Licht.

Annie, die ältere Tochter Adams, kehrt nach jahrelanger Abwesenheit in das Haus ihres verstorbenen Vaters zurück. Hier wohnt ihr Onkel Chris, Adams Bruder, mit seiner neuen Partnerin und deren Kind. Zusammen wollen sie hier ein anderes Leben beginnen. Mit ihnen im Haus lebt auch Issie, Annies Schwester und jüngere Tochter Adams. Die Asche des Toten soll verstreut werden, um endlich den Neuanfang wagen zu können. Zwischen Annie und Chris entbrennt ein Kampf um Erinnerung, Aufarbeitung und die Frage, ob ein Neubeginn ohne Auseinandersetzung mit der Vergangenheit möglich ist.

Mit »Antigone. Der Abschied« setzt Alexander Zeldin seine Beschäftigung mit gesellschaftlichen und familiären Beziehungskonstellationen fort. Wie schon in »Beyond Caring« sowie in seinen Inszenierungen »LOVE«, »Faith, Hope and Charity« und »The Confessions«, die beim FIND (Festival Internationale Neue Dramatik) an der Schaubühne zu sehen waren, richtet Zeldin den Blick auf das, was im Leben oft unsichtbar bleibt: auf Verletzlichkeit, Abhängigkeit und Gewalt innerhalb familiärer und gesellschaftlicher Strukturen.

Julia Windischbauer, bekannt aus der Erfolgsserie »Etty« und ausgezeichnet mit dem Max-Ophüls-Preis, wird als Gast zum ersten Mal an der Schaubühne zu sehen sein.


»Antigone. Der Abschied«

Text und Regie: Alexander Zeldin
Bühne und Kostüme: Rosanna Vize
Komposition: Yannis Philippakis
Sound: Josh Anio Grigg
Dramaturgie: Nils Haarmann
Licht: James Farncombe

 
Mit:
Teddy: Holger Bülow
Chris: Jörg Hartmann
Erika: Alina Vimbai Strähler
Issie: Aya Michèle Zaghdoudi
Leni: Isaak Antwi/ Noah Bailey
Annie: Julia Windischbauer

 
In Zusammenarbeit mit A Zeldin Company
Gefördert durch die Heinz und Heide Dürr Stiftung
 
Premiere
24. Oktober 2026, 20 Uhr


Weitere Termine:
Voraufführungen vom 21. bis 23. Oktober
26. und 27. Oktober, 29. Oktober bis 1. November, 29. bis 31. Dezember 

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