15.12.2025 > Die zweite Spielzeithälfte 2025/26 an der Schaubühne
Ab Januar 2026 zeigt die Schaubühne Premieren von Marius von Mayenburg, Michael Thalheimer, Thomas Ostermeier und Katie Mitchell. Das Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) präsentiert im April Inszenierungen aus unterschiedlichen Teilen der Welt erstmalig in Berlin. Carolin Emckes Streitraum widmet sich in weiteren Ausgaben den Angriffen auf die Demokratie.
In Marius von Mayenburgs neuem Stück »Egal« versucht ein Paar sich die Arbeit in Job und Familie gerecht aufzuteilen, bis ein plötzlicher Tod und ein unerwartetes Karriereangebot alle Verabredungen zunichtemachen. Wie ernst meinen wir es mit der Gleichberechtigung? In der deutschen Erstaufführung seiner Inszenierung beleuchtet Marius von Mayenburg, welchen Preis wir privat für gesellschaftliches Versagen zahlen. Premiere ist am 8. Januar 2026.
Nach neun Jahren kehrt der Regisseur Michael Thalheimer zurück an die Schaubühne und inszeniert Oscar Wildes »Salome« nach einer Vorlage von Einar Schleef. Eine Frau, die seit ihrer Kindheit fremdem Begehren ausgeliefert ist, verliebt sich in einen Mann, der sie verachtet. Welchen Wert hat die Liebe in einer dekadenten Gesellschaft? Was bedeutet befreite Lust wirklich? Premiere ist am 6. Februar 2026.
Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren
Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Lars Eidinger spielt darin die Titelrolle. Es ist die erste Zusammenarbeit von Thomas Ostermeier und Lars Eidinger seit »Richard III.«. Premiere ist Ende März / Anfang April 2026.
Katie Mitchell inszeniert Maggie Nelsons Text »Bluets« in einer Bearbeitung der britischen Dramatikerin Margaret Perry. Das als literarische Sensation gefeierte Werk umkreist alle Geheimnisse der Farbe Blau. Mit Mitteln aus Film und Live-Hörspiel adaptiert Katie Mitchell mit dem Ensemble der Schaubühne dieses vielstimmige Porträt für die Bühne. »Bluets« ist eine neue Version in deutscher Sprache für die Schaubühne. Die originale Produktion wurde am Royal Court Theatre in London uraufgeführt. Premiere ist am 15. April 2026.
Im April bringt das Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) wieder weltweit bedeutende Inszenierungen und Neuentdeckungen nach Berlin, darunter Arbeiten aus Brasilien, Kanada, Großbritannien, Italien und Norwegen. Artist in Focus ist in dieser Ausgabe die britische Theater- und Opernregisseurin Katie Mitchell, die der Schaubühne seit vielen Jahren künstlerisch verbunden ist. Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) vom 16. bis 26. April 2026.
Die Gesprächsreihe Streitraum von und mit Carolin Emcke widmet sich auch in der zweiten Spielzeithälfte dem Themenkomplex »Libertär – autoritär – faschistisch – Angriffe auf die Demokratie«. Zusammen mit ihren Gästen geht sie der Frage nach, was sich demokratiefeindlichen Bewegungen und Regimen entgegensetzen lässt.
Ku’damm 156
Die temporäre Spielstätte Ku’damm 156 wird bis zum Sommer 2026 weiterhin genutzt, danach beginnen die Umbauarbeiten durch das Architekturbüro Ortner + Ortner. Eine Eröffnung als neue Studiospielstätte und Probebühnenzentrum ist Anfang 2027 geplant.
Neu im Ensemble
Wir begrüßen Pia Amofa-Antwi im Ensemble, die bereits seit November in Falk Richters »Hannah Zabrisky tritt nicht auf« zu sehen ist.
Ein Blick auf die Zahlen
Im Jahr 2025 spielte die Schaubühne vor insgesamt 180.000 Zuschauenden, davon 150.000 in Berlin. Das entspricht einer Auslastung von 98 Prozent.
Auch die zweite Spielzeit findet unter dem Druck drastischer Kürzungen im Kulturbereich statt. Die Schaubühne muss weiterhin Einsparungen von 1 Million Euro umsetzen. Zudem wurde die ursprüngliche Zusage für einen vollständigen Ausgleich der Tariferhöhungen in Teilen zurückgenommen.
Gastspiele 2025 und Ausblick
Die Schaubühne war 2025 zu Gast in Almada, Avignon, Bukarest, Girona, Gütersloh, Hamburg, Katowice, Liège, Ludwigshafen, Oslo, Shanghai, Sibiu, Québec, Venedig, Warschau, Wien und Wiesbaden. Im nächsten Jahr spielt die Schaubühne unter anderem in Adelaide, Bologna, Florenz, Genf, Madrid, Montréal, Rom und Tiflis.
Eine Übersicht über die kommenden Premieren finden Sie hier auf unserer Website.
Unser Spielzeitheft mit einem Gespräch zwischen der Autorin Martyna Linartas und dem Ökonom Marcel Fratzscher über Ungleichheit und deren gesellschaftspolitischen Folgen können Sie hier digital nachlesen.
In Marius von Mayenburgs neuem Stück »Egal« versucht ein Paar sich die Arbeit in Job und Familie gerecht aufzuteilen, bis ein plötzlicher Tod und ein unerwartetes Karriereangebot alle Verabredungen zunichtemachen. Wie ernst meinen wir es mit der Gleichberechtigung? In der deutschen Erstaufführung seiner Inszenierung beleuchtet Marius von Mayenburg, welchen Preis wir privat für gesellschaftliches Versagen zahlen. Premiere ist am 8. Januar 2026.
Nach neun Jahren kehrt der Regisseur Michael Thalheimer zurück an die Schaubühne und inszeniert Oscar Wildes »Salome« nach einer Vorlage von Einar Schleef. Eine Frau, die seit ihrer Kindheit fremdem Begehren ausgeliefert ist, verliebt sich in einen Mann, der sie verachtet. Welchen Wert hat die Liebe in einer dekadenten Gesellschaft? Was bedeutet befreite Lust wirklich? Premiere ist am 6. Februar 2026.
Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren
Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Lars Eidinger spielt darin die Titelrolle. Es ist die erste Zusammenarbeit von Thomas Ostermeier und Lars Eidinger seit »Richard III.«. Premiere ist Ende März / Anfang April 2026.
Katie Mitchell inszeniert Maggie Nelsons Text »Bluets« in einer Bearbeitung der britischen Dramatikerin Margaret Perry. Das als literarische Sensation gefeierte Werk umkreist alle Geheimnisse der Farbe Blau. Mit Mitteln aus Film und Live-Hörspiel adaptiert Katie Mitchell mit dem Ensemble der Schaubühne dieses vielstimmige Porträt für die Bühne. »Bluets« ist eine neue Version in deutscher Sprache für die Schaubühne. Die originale Produktion wurde am Royal Court Theatre in London uraufgeführt. Premiere ist am 15. April 2026.
Im April bringt das Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) wieder weltweit bedeutende Inszenierungen und Neuentdeckungen nach Berlin, darunter Arbeiten aus Brasilien, Kanada, Großbritannien, Italien und Norwegen. Artist in Focus ist in dieser Ausgabe die britische Theater- und Opernregisseurin Katie Mitchell, die der Schaubühne seit vielen Jahren künstlerisch verbunden ist. Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) vom 16. bis 26. April 2026.
Die Gesprächsreihe Streitraum von und mit Carolin Emcke widmet sich auch in der zweiten Spielzeithälfte dem Themenkomplex »Libertär – autoritär – faschistisch – Angriffe auf die Demokratie«. Zusammen mit ihren Gästen geht sie der Frage nach, was sich demokratiefeindlichen Bewegungen und Regimen entgegensetzen lässt.
Ku’damm 156
Die temporäre Spielstätte Ku’damm 156 wird bis zum Sommer 2026 weiterhin genutzt, danach beginnen die Umbauarbeiten durch das Architekturbüro Ortner + Ortner. Eine Eröffnung als neue Studiospielstätte und Probebühnenzentrum ist Anfang 2027 geplant.
Neu im Ensemble
Wir begrüßen Pia Amofa-Antwi im Ensemble, die bereits seit November in Falk Richters »Hannah Zabrisky tritt nicht auf« zu sehen ist.
Ein Blick auf die Zahlen
Im Jahr 2025 spielte die Schaubühne vor insgesamt 180.000 Zuschauenden, davon 150.000 in Berlin. Das entspricht einer Auslastung von 98 Prozent.
Auch die zweite Spielzeit findet unter dem Druck drastischer Kürzungen im Kulturbereich statt. Die Schaubühne muss weiterhin Einsparungen von 1 Million Euro umsetzen. Zudem wurde die ursprüngliche Zusage für einen vollständigen Ausgleich der Tariferhöhungen in Teilen zurückgenommen.
Gastspiele 2025 und Ausblick
Die Schaubühne war 2025 zu Gast in Almada, Avignon, Bukarest, Girona, Gütersloh, Hamburg, Katowice, Liège, Ludwigshafen, Oslo, Shanghai, Sibiu, Québec, Venedig, Warschau, Wien und Wiesbaden. Im nächsten Jahr spielt die Schaubühne unter anderem in Adelaide, Bologna, Florenz, Genf, Madrid, Montréal, Rom und Tiflis.
Eine Übersicht über die kommenden Premieren finden Sie hier auf unserer Website.
Unser Spielzeitheft mit einem Gespräch zwischen der Autorin Martyna Linartas und dem Ökonom Marcel Fratzscher über Ungleichheit und deren gesellschaftspolitischen Folgen können Sie hier digital nachlesen.