«  August  »

Mo Di Mi Do Fr Sa So

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23 24 25 26
27 28 29 30 31    

Pressemitteilungen

21.07.2018

Kuby./. Schaubühne und Falk Richter

Kammergericht weist Klage gegen das Stück »FEAR« von Falk Richter überwiegend ab

 

Die Schaubühne und Falk Richter nehmen zu der Entscheidung des Kammergerichts in o.g. Sache wie folgt Stellung:

 

Das Kammergericht Berlin hat die Klage von Frau Kuby gegen das Stück »FEAR« von Falk Richter in seiner Entscheidung vom 18. Juli 2018 zum weit überwiegenden Teil abgewiesen:

 

Schmerzensgeldansprüche der Klägerin wurden vom Gericht ebenso zurückgewiesen wie Schadensersatzansprüche. Die Verwendung eines Portraitfotos und die Verwendung dieses Fotos als Maske unter Herausstechen der Augen auf der Bühne hat das Kammergericht nicht beanstandet; ebensowenig die Passage, in der Frau Kuby zusammen mit Frau Storch als krasse katholische Fundamentalistin bezeichnet wird, die »einen Verein zur Re-Christianisierung des Abendlandes haben«.

 

Untersagt worden ist lediglich die Verwendung eines kurzen Ausschnitts eines Samples mit Fetzen einer Originalrede der Klägerin innerhalb einer in der Inszenierung genutzten Videoarbeit des Künstlers Björn Melhus und kurze Teile eines einzigen Satzes, in denen eine Schauspielerin einen Albtraum schildert, in der diese träumt, in den Körper der Frau Kuby eingesperrt zu sein.

 

Dementsprechend hat die Klägerin den weitaus größten Teil der Kosten des Rechtsstreits zu tragen: auf Frau Kuby entfallen 69%, auf die Schaubühne und Falk Richter je 15,5%.

 

Die schriftlichen Urteilsgründe liegen noch nicht vor. Schaubühne und Falk Richter werden nach Vorliegen des vollständigen Urteils entscheiden, ob Rechtsmittel gegen die Entscheidung eingelegt werden sollen.

 

In diesem Zusammenhang wird es aus Sicht der Schaubühne und Falk Richters insbesondere darum gehen, ob das Gericht in seiner Entscheidung die Gesichtspunkte der Ausübung der Kunstfreiheit hinreichend berücksichtigt hat und ob möglicherweise die sich aus der Kunstform »Theateraufführung« ergebenden besonderen Beurteilungsgesichtspunkte verkannt wurden. Die Schaubühne und Falk Richter sind davon überzeugt, dass sich die Videoarbeit von Björn Melhus vollständig im Rahmen der Kunstfreiheit bewegt und mit künstlerischen und satirischen Mitteln die menschenverachtende Hetze Gabriele Kubys thematisiert. Ebenso muß die dramatische Setzung, dass eine fiktive Theaterfigur albträumt, in den Körper Frau Kubys eingesperrt zu sein, im Rahmen der Kunstfreiheit erlaubt bleiben.

 

> Lesen   > Download  

21.06.2018

Gestaltung der Spielzeit-Kampagne 2018/19 durch Christian Jankowski

Die aktuelle Kampagne der Schaubühne folgt einem Konzept des Künstlers Christian Jankowski, der sich als Erster in einer Reihe von Bildenden Künstlern in den kommenden Spielzeiten mit der Schaubühne auseinandersetzt. Unter dem Titel »We are innocent when we sleep« ließ Jankowski in Anlehnung an im Internet kursierende Bilder von »sleeping pranks« (Streiche mit Eingeschlafenen), Schauspieler und Schauspielerinnen aus dem Ensemble sich gegenseitig im Schlaf inszenieren.

> Lesen   > Download  

18.06.2018

Vorschau Spielzeit 2018/19 mit den Premieren von September bis Januar

In der kommenden Spielzeit zeigen wir neue Inszenierungen von Milo Rau, Herbert Fritsch, Marius von Mayenburg, Thomas Ostermeier, Katie Mitchell, Sanja Mitrovic, Philipp Preuss und Patrick Wengenroth. Darunter erstmalig ein Stück unserer Dramaturgin und Autorin Maja Zade und eine Lecture-Performance von Carolin Emcke. Unsere politischen Diskussionsreihen »Streitraum« mit Carolin Emcke und »Streit ums Politische« mit Heinz Bude werden fortgeführt.

> Lesen   > Download  

13.03.2018

Publikumspreis der TheaterGemeinde Berlin geht an „Professor Bernhardi“

Die Mitglieder der TheaterGemeinde Berlin haben Thomas Ostermeiers Inszenierung »Professor Bernhardi« mit großem Abstand zur »Aufführung des Jahres« der Spielzeit 2016/17 gewählt.

> Lesen   > Download  

26.02.2018

Programmvorschau: Festival Internationale Neue Dramatik FIND vom 6. bis 22. April

In der 18. Ausgabe des Festival Internationale Neue Dramatik, dem FIND, zeigen wir vom 6. bis 22. April 2018 erneut herausragende Inszenierungen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt. Viele bekannte Theatermacher und Theatermacherinnen und solche die es zu entdecken gilt, werden mit ihren Arbeiten zum ersten Mal in Berlin zu sehen sein. Wir freuen uns, dieses Jahr die folgenden internationalen Künstler und Künstlerinnen und ihre Teams begrüßen zu dürfen: Simon Stone, Caroline Guiela Nguyen, die Theaterkollektive Mapa Teatro und Teatro La María, Rodrigo García, Wajdi Mouawad, Ofira Henig, Angélica Liddell, Ntando Cele, Amir Nizar Zouabi und Karen Breece.

> Lesen   > Download  

12.02.2018

Verschiebung Premiere »Italienische Nacht«

Aufgrund der längeren Erkrankung eines wichtigen Darstellers in der neuen Inszenierung von Thomas Ostermeier – »Italienische Nacht« von Ödön von Horváth – kann die Premiere leider nicht wie geplant am 1. März stattfinden.

> Lesen   > Download  

03.01.2018

Vorschau auf die Premieren der zweiten Hälfte der Spielzeit 2017/18

In der zweiten Hälfte der Spielzeit zeigen wir neue Inszenierungen von: Rainald Grebe, Thomas Ostermeier, Herbert Fritsch, Dead Centre, Simon McBurney und Lilja Rupprecht. Darunter wird auch die deutschsprachige Erstaufführung von »Im Herzen der Gewalt« von Édouard Louis sein. Im April findet das alljährliches Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) statt. Und es gibt weitere Ausgaben der beiden politischen Gesprächsreihen »Streitraum« mit Carolin Emcke und »Streit ums Politische« mit Heinz Bude.

> Lesen   > Download  

29.12.2017

Neuerscheinung: Bildband mit Fotokampagnen der Schaubühne
Buchvorstellung am 18. Januar im C/O Berlin

Die viel beachteten Foto-Kampagnen der Schaubühne sind erstmals gemeinsam in einem Buch zu sehen. Sechs international bedeutende Fotografen haben sich künstlerisch mit dem Ensemble der Schaubühne auseinandergesetzt. Den Anfang machte 2013 Juergen Teller, in den darauffolgenden Jahren porträtierten Ute und Werner Mahler, Pari Dukovic, Brigitte Lacombe und Paolo Pellegrin das Schauspiel-Ensemble. Die Fotoserien präsentierten für jeweils eine Spielzeit die Schaubühne und prägten als Plakatkampagnen das Stadtbild Berlins.

> Lesen   > Download  

09.10.2017

Milo Rau mit »LENIN«, »General Assembly« und »Kongo Tribunal« an der Schaubühne

Der Regisseur und Autor Milo Rau wird im Oktober und November gleich mit mehreren Produktionen an der Schaubühne vertreten sein. Am 19. Oktober hat das Stück »LENIN« von Milo Rau & Ensemble Premiere, eine Inszenierung über die letzten Jahre Lenins, die er krank und politisch isoliert in seiner Datscha verbringt, umgeben von einem Kreis weniger Vertrauter wie seinem Weggefährten Trotzki. Das Stück zeigt den Übergang von einer revolutionären Zeit, in der für einen kurzen Moment historisch alles möglich schien, zu einer Zeit der Bürokratie, in der Stalin die Macht übernimmt. Lenin wird von einer Frau, Ursina Lardi, verkörpert.

> Lesen   > Download  

18.09.2017

Aufruf an die Bundesregierung zur Schaffung eines Programms für verfolgte Künstlerinnen und Künstler

Die Meinungsfreiheit und die Freiheit von Wissenschaft und Kunst sind in unserem Grundgesetz verankert. Sie bedürfen zu ihrer Verteidigung des Einsatzes engagierter Bürgerinnen und Bürger. Wer die Freiheit der Kunst angreift, der will in Wahrheit die demokratische Freiheit einer Gesellschaft in Frage stellen.

> Lesen   > Download  


«  August  »

Mo Di Mi Do Fr Sa So

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23 24 25 26
27 28 29 30 31